Kulturstaat Bayern
19. und 20. Jahrhundert
| Verlag | Bayerische Landeszentrale für politische Bildung |
|---|---|
| Buchart | Broschiert |
| Erscheinung | 1997 |
| Seiten | 114 S. |
| ISBN / B3Kat | BZB0000004 (0) |
Beschreibung
Vorwort
„Bayern ist ein Rechts-, Kultur- und Sozialstaat", sagt Artikel 3 BV. Die Bezeichnung als „Kulturstaat" ist ein wesentlicher Ausdruck bayerischen Selbstverständnisses und bayerischer Staatlichkeit sowie ein „Kernstück der Eigenstaatlichkeit der Länder" (so das Bundesverfassungsgericht).
Auf dem Boden des heutigen Bayern fließen vielerlei kulturelle Traditionen zusammen. Kunst und Zivilisation haben teilweise jahrtausendealte Relikte hinterlassen. Aufgabe dieser Publikation ist es freilich nicht, dieses kulturelle Panorama zu entfalten; hier geht es vielmehr darum, die Kulturstaatlichkeit des modernen Bayern, wie es im Ergebnis der napoleonischen Ära konstituiert wurde, darzustellen. In dieser Kontinuität liegt auch das 150-jährige Jubiläum des Bayerischen Staatsministeriumsfür Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst im Jahre 1997. Die Publikation versammelt die Beiträge eines Symposions, das die Landeszentrale vor diesem Hintergrund im April 1997 veranstaltete.
- PETER CLAUS HARTMANN
Kultur und Bildung in Bayern von der Säkularisation bis zum Ende der Regierung Ludwigs I. (1800-1848) - HANS-MICHAEL KÖRNER
Kulturpolitik im Königreich Bayern: von der Revolution von 1848 bis zum Ende der Monarchie - WERNER K. BLESSING
Zwischen Tradition, Aufbruch und Gleichschaltung. Kultur und Politik in Bayern 1918-1945 - MAXIMILIAN LANZINNER
Reorganisation und Reform. Kultur- und Bildungspolitik in Bayern 1945-1968 - HEINZ HURTEN
Krisen und Bewährung - Kultur in Bayern 1968-1996 - ALBERT SCHARF
Kultur und Medien. Der Bayerische Rundfunk als Medium und Faktor der Kultur im Zuge der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen