Der Mord an Kurt Eisner durch Anton Graf von Arco auf Valley
Dissertationsschrift
| Autor:in | Tucher Nanette von |
|---|---|
| Verlag | utzverlag |
| Buchart | Taschenbuch |
| Erscheinung | März 2021 |
| Seiten | 496 S. |
| ISBN / B3Kat | 3831648778 (9783831648771) / BSB-OPAC (BV047228789) |
| Verkaufspreis | 54,00 € |
| Schlagworte | VolksgerichtStadelheimMordmerkmaleBlumenstrauß-AffäreFestungshaft |
| Personen | Eisner Kurt Arcor auf Valley Anton Graf von Gänssler Anton Hahn Matthäus Fechenbach Felix Neithardt Georg Auer Erhard |
| Bezirk | Oberbayern |
Beschreibung
Am 21. Februar 1919 wurde der erste bayerische Ministerpräsident, Kurt Eisner, auf offener Straße von hinten durch zwei Schüsse in den Kopf getötet. Der Täter, Anton Graf von Arco auf Valley, der selbst durch einige Schüsse in den Kopf schwer verletzt wurde, war sofort überführt. Dennoch sind diverse Umstände dieses Kriminalfalls genauso wie der Prozess gegen Arco-Valley bis heute nicht vollständig geklärt. Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte geschichtliche und juristische Aufarbeitung und Bewertung des Mordes an Kurt Eisner sowie des Prozesses und der Strafe für den Täter Graf Anton Arco auf Valley. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei aus rechtlicher Sicht auf dem Ermittlungsverfahren, dem Gerichtsprozess sowie Arco-Valleys Zeit in Festungshaft. Die Akten, auf denen die Arbeit basiert, lagen bislang wenig beachtet in den bayerischen Archiven.
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- Die Tat am 21. Februar 1919
- Das Tatgeschehen
- Der Täter Anton Graf von Arco auf Valley
- Kindheit und Jugend
- Arco-Valleys Zeit im Militär
- Die Revolution und Nachkriegszeit
- Die Ermordung Eisners am 21. Februar 1919 und die folgenden Jahre
- Die Jahre ab 1930 bis zu seinem Tod
- Das Opfer Kurt Eisner
- Eisners Kindheit und Jugend
- Der Beginn seiner schriftstellerischen und politischen Karriere
- Eisners Zeit als Ministerpräsident bis zu seinem Tod am 21. Februar 1919
- Das revolutionäre Geschehen in Bayern und die Pressehetze gegen Kurt Eisner
- Das revolutionäre Geschehen in Bayern bis zur Tat am 21. Februar 1919
- Die Landtagswahlen und die Pressehetze gegen Eisner
- Die politischen Geschehnisse kurz vor dem Attentat
- Frühere Mord- und Entführungsversuche an Kurt Eisner
- Drohbriefe im Zeitraum November 1918 bis Februar 1919
- Der Mordversuch im Dezember 1918 in München
- Der Entfuhrungsversuch in Bad Aibling im Dezember 1918
- Das Flugblatt vom 13. Februar 1919
- Der Lotter-Putsch am 19. Februar 1919
- Zusammenfassung
- Die Vorbereitung der Tat durch Anton Graf von Arco auf Valley
- Der Abend vor der Tat
- Der Morgen des 21. Februars 1919 und die Aufzeichnungen Arco-Valleys
- Die Berichterstattungen über das Tatgeschehen
- Die Chronik der bayerischen Justizverwaltung
- München-Augsburger Abendzeitung vom 8. März 1919
- Bayerische Staatszeitung und Bayerischer Staatsanzeiger vom 25. Februar 1919
- Nachrichten des Zentralrats vom 22. Februar 1919.
- Oberbayerischer Gebirgsbote vom 22. Februar 1919
- Die Würdigung der Tatvorbereitung, des Tatgeschehens und der Berichterstattung
- Die Geschehnisse nach der Tat - Die Reaktionen der Öffentlichkeit
- Das weitere Vorgehen am Tatort
- Die Eröffnung des Landtags
- Das Vorgehen der Behörden und der Beginn der Ermittlungen
- Die Reaktionen der Öffentlichkeit aufdie Tat
- Die Reaktionen der Bevölkerung
- Die damalige Presse
- Die Beerdigung Kurt Eisners am 26. Februar 1919
- Die politische Lage und die Auswirkungen des Mordes auf die Entwicklung in Bayern
- Das Ermittlungsverfahren gegen Anton Grafvon Arco auf Valley
- Die Zuständigkeit des Volksgerichts München und die sich hieraus ergebenden Ermittlungsbefugnisse.
- Die rechtliche Grundlage der Volksgerichte in Bayern
- Die Zuständigkeit des Volksgerichts München im Verfahren gegen Arco-Valley
- Die sachliche Zuständigkeit des Volksgerichts München
- Die örtliche Zuständigkeit des Volksgerichts München
- Volksgerichte als allgemein unzulässige Gerichtsbarkeit
- Der Beginn der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft beim Landgericht München I
- Die Einleitung der Untersuchungen und die Bestimmung der Vertrauensmänner
- Die Inaugenscheinnahme des Opfers und des Tatortes
- Die Begutachtung des Opfers
- Die Begutachtung des Tatortes und der Tatwaffe
- Die Vertretung des Angeklagten und die Vertretung der Anklage
- Der Verteidiger des Angeklagten Anton Gänssler
- Die Vertretung der Anklage Matthäus Hahn
- Die Durchsuchung der Wohnräume von Anton Graf von Arco auf Valley
- Das Protokoll über die Durchsuchung
- Die Aufzeichnungen Arco-Valleys und deren Würdigung
- Die rechtliche Würdigung der Durchsuchung
- Das Verzeichnis der im Verfahren beschlagnahmten Gegenstände
- Anton Graf von Arco auf Valleys Zeit in der Chirurgischen Klinik München und im Strafvollstreckungsgefängnis Stadelheim
- Arco-Valleys Zeit in der Chirurgischen Klinik und seine Verletzungen
- Die Entführung Arco-Valleys durch die Kommunisten am 29. April 1919
- Arco-Valleys Zeit im Vollstreckungsgefängnis Stadelheim
- Die erste Vernehmung von Anton Grafvon Arco aufValley am 24. Februar 1919
- Die Aussage Arco-Valleys
- Die Mitteilung an die Presse
- Die rechtsgeschichtliche Würdigung der Aussage
- Die Anordnung der Prüfung der Schuldfähigkeit Arco-Valleys.
- Die zweite Vernehmung von Anton Graf von Arco aufValley am 5. März 1919
- Die Aussage Arco-Valleys
- Die rechtsgeschichtliche Würdigung der Aussage
- Die dritte Vernehmung von Anton Graf von Arco aufValley am 10. Mai 1919
- Die Aussage Arco-Valleys
- Die rechtsgeschichtliche Würdigung der Aussage
- Die Zeugenaussagen im Ermittlungsverfahren gegen Anton Graf von Arco aufValley
- Der Zeuge Herbert von Bismarck
- Die Angaben des Zeugen vom 21. Februar 1919
- Die Vernehmung des Zeugen am 15. März 1919
- Die rechtliche Würdigung der Aussagen
- Der Zeuge Felix Fechenbach
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Die weiteren Ermittlungen aufgrund der Aussage des Zeugen
- Der Zeuge Johann Schnaitl.
- Die Zeugin Sophie van Leer
- Die Aussage der Zeugin
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Die Zeugenaussagen von Maximilian Freiherm von Speidel, Marie Gräfin von Holnstein, Ludwig Grafvon Holnstein sowie von Josef Graf von Lerchenfeld
- Die Aussage des Zeugen von Speidel
- Die Aussage der Zeugin von Holnstein
- Die Aussage des Zeugen von Holnstein
- Die Aussage des Zeugenvon Lerchenfeld
- Die rechtliche Würdigung der Aussagen
- Die Zeugin Amalie Remiasch
- Die Aussage der Zeugin
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Die Zeugin Wally Kästele
- Die Aussage der Zeugin
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Die nachträgliche Aussage der Zeugin vom 30. März 1919
- Die Ordonnanzen als Zeugen im Ermittlungsverfahren
- Die Aussage des Zeugen Wilhelm Klebsch
- Der Zeuge Schicher
- Die Unterlassung der Zeugenbefragung durch die Staatsanwaltschaft München
- Der Zeuge Ludwig Böhm
- Die Aussage des Zeugen vom 28. Februar1919
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Die Aussage des Zeugen vom 1. April 1919
- Der Zeuge August Dorfineister und die Zeugin Johanna Cechura
- Die Aussage des Zeugen Dorfineister
- Die Aussage der Zeugin Cechura
- Die rechtliche Würdigung der Aussagen
- Der Zeuge Oskar Ost-Petersen
- Der Zeuge Johann Denk
- Die Angaben des Zeugen
- Die ärztliche Begutachtung des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Der Zeuge Otto Schmidt
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Der Zeuge Eduard Kustermann
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Die Zeugin Anna Sibig
- Die Zeugen Otto Seeger, Maria Schönberger und Anton Fehr
- Die Aussage des Zeugen Seeger und deren rechtliche Würdigung
- Die Aussage der Zeugin Schönberger und deren rechtliche Würdigung
- Die Aussage des Zeugen Fehr und deren rechtliche Würdigung
- Die Zeugin Wilhelmine Gründünger
- Der Zeuge Helmut Freiherr von Tautphöus
- Die Zeugin Rosa Thalhuber
- Der Zeuge Jozsi Ritter von Gans
- Die Zeugin Elisabeth Roever
- Der Zeuge Eberhard Guter
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Der Zeuge Jakob Schiebl
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Der Zeuge Hans Auerhammer
- Der Zeuge Anton Glas
- Die Erziehung von Arco-Valley aus Sicht des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Einschätzung
- Der Zeuge Jakob Rupprecht
- Die Aussage des Wachtmeisters Johann Ring und seines Umfelds sowie die Einleitung eines weiteren Ermittlungsverfahrens
- Die Aussage des Verwalters Karl Haberkom gegenüber Ring
- Die Einleitung eines weiteren Ermittlungsverfahrens
- Die Befragung des Zeugen Josef Euringer
- Die Befragung der Zeugin Franziska Zihsler
- Die rechtliche Würdigung der Aussagen und das weitere Vorgehen
- Die Zeugen Maria Michl und Bela Basch
- Der Zeuge Ferdinand von Kobell
- Der Zeuge Josef Hoffmann
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Der Zeuge August Uhl
- Die Vorermittlungen in Bezug auf den Zeugen
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung des Briefes und der Aussage
- Die Zeuginnen Lilly und Marie Görtz
- Die Vorermittlungen in Bezug auf die Zeuginnen
- Die Aussagen der Zeuginnen
- Die rechtliche Würdigung der Aussagen
- Der Zeuge Friedrich Kammerer
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Der Zeuge Eugen Fleischmann
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Der Zeuge Hans Kastlmeier
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Der Zeuge Karl Nimmerfall
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage.
- Der Zeuge Engelbrecht von Bildstein beziehungsweise Erich Wurl
- Der Zeuge Norbert Bechern
- Die Aussage des Zeugen
- Die rechtliche Würdigung der Aussage
- Der Zeuge Ferdinand Lustig
- Der Zeuge Dr. Franz Rothenfelder
- Staatsanwaltliche Ermittlungen zu nicht vernommenen Zeugen
- Der Zeuge Herbert von Bismarck
- Weitere Ermittlungen und Veröffentlichungen im Rahmen des Ermittlungsverfahrens
- Weitere Ermittlungen und Besprechungen im Verfahren
- Das Plakat Arco-Valleys im Januar 1919
- Die Mitteilung der Staatsanwaltschaft an die Öffentlichkeit vom 7. März 1919
- Die Mitteilung der Staatsanwaltschaft an die Öffentlichkeit vom 28. März 1919
- Der Wechsel des Vertrauensmannes der USPD und die Flaschenpost im April 1919
- Die Mitteilungen der Presse zum Verfahrensstand am 2. Dezember 1919
- Die Gesamtbetrachtung des zeitlichen Verlaufs der Prozessgeschichte im Hinblick auf die medizinische Behandlung und Genesung von Anton Graf von Arco auf Valley
- Die psychiatrischen Gutachten zu Anton Graf von Arco auf Valley.
- Das Gutachten von Dr. Friedrich Hermann
- Das Gutachten von Professor Dr. Emst Rüdin
- Die Verteidigung Anton Graf von Arco auf Valleys durch Anton Gänssler
- Die rechtliche und rechtspolitische Würdigung des Ermittlungsverfahrens
- Der Austausch des Staatsanwalts Karl Sturm durch Matthäus Hahn
- Die Verzögerungen bei der Durchführung des Ermittlungsverfahrens
- Die unterlassene Berücksichtigung von Beweismitteln
- Die Anklage zum Volksgericht München
- Der Antrag auf Anberaumung eines Termins zur Hauptverhandlung im Wortlaut
- Nachträgliche Zeugenbenennungen
- Die rechtliche Würdigung des Antrags
- Die Zuständigkeit des Volksgerichts München und die sich hieraus ergebenden Ermittlungsbefugnisse.
- Der Prozess gegen Anton Grafvon Arco auf Valley vor dem Volksgericht in München
- Die Vorbereitungen des Prozesses
- Die Richter im Verfahren.
- Der Vorsitzende Richter Georg Neithardt
- Der Lebenslauf Neithardts
- Neithardts politische Einstellung
- Der Richter Heinrich Friedrich
- Die Laienrichter
- Der Vorsitzende Richter Georg Neithardt
- Das Verfahren vor dem Volksgericht München
- Die Vernehmung des Angeklagten am ersten Prozesstag
- Offizielles Protokoll der mündlichen Verhandlung
- Das Protokoll im Wortlaut.
- Die rechtliche Würdigung des Protokolls
- Die Unstimmigkeiten im Rahmen der Protokollierung
- Offizielles Protokoll der mündlichen Verhandlung
- Die Vernehmung der Zeugen und Sachverständigen am ersten Prozesstag
- Die Vernehmung der Zeugen
- Die Vernehmung der Sachverständigen
- Die rechtliche Würdigung der Beschuldigtenvemehmung und der Beweisaufnahme
- Das Plädoyer des ersten Staatsanwalts Matthäus Hahn
- Das Plädoyer im Wortlaut
- Die rechtliche Würdigung des Plädoyers
- Die Qualifizierung der Tat als politischer Mord
- Die objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale des §211 RStGB
- Die Tötung eines Menschen nach § 211 RStGB
- Das Mordmerkmal der Überlegung
- Die subjektiven Tatbestandsmerkmale von § 211 RStGB
- Keine strafbare Tat durch vermeintliche Notwehr
- Der Begriffder Putativnotwehr und dessen rechtliche Behandlung
- Das Vorliegen eines gegenwärtigen rechtswidrigen Angriffs durch Eisners Verhalten nach § 53 Abs. 2 RStGB
- Die Erforderlichkeit und Gebotenheit der Notwehrhandlung nach § 53 Abs. 1 und 2 RStGB - kein Vorliegen einer Putativnotwehr
- Schuldhaftes Handeln durch Arco-Valley nach § 51 RStGB
- Arco-Valley als Einzeltäter
- Die Ausführungen des Staatsanwalts zur ehrhaften Gesinnung des Angeklagten
- Zusammenfassende Würdigung
- Das Plädoyer des Verteidigers Anton Gänssler
- Das Plädoyer im Wortlaut
- Die rechtliche Würdigung des Plädoyers
- Die Möglichkeit der Verweisung des gegenständlichen Verfahrens an das Schwurgericht nach Art. 19 Abs. 1 GEVG
- Das Tatbestandsmerkmal der Überlegung nach § 211 RStGB
- Die Rechtfertigung der Tat durch Notwehr nach § 53 RStGB und das Vorliegen einer vermeintlichen Notwehr
- Der Staat und die staatsbürgerlichen Rechte Arco-Valleys als geschütztes Rechtsgut im Sinne von § 53 RStGB
- Das Vorliegen einer Notwehrlage - Eisners politisches Handeln als gegenwärtiger rechtswidriger Angriff nach §53 Abs. 2 RStGB
- Die Erforderlichkeit des Mordes von Arco-Valley nach § 53 Abs. 1 und 2 RStGB
- Unterlassene Berücksichtigung eines Notwehrexzesses nach § 53 Abs. 3 RStGB durch die Verteidigung
- Die Forderung eines Freispruchs für Arco-Valley
- Zusammenfassende Würdigung
- Das Schlusswort des Angeklagten
- Das Urteil gegen Anton Grafvon Arco auf Valley - Rechtliche Würdigung und Analyse
- Das Urteil im Wortlaut.
- Die Reaktionen in Zusammenhang mit dem Urteil
- Spezielle rechtliche Grundlagen der volksgerichtlichen Urteile
- Die rechtliche Würdigung des Urteils
- Die Zuständigkeit des Volksgerichts München
- Die Gründe des Urteils und die Darstellung des Sachverhalts nach § 266 RStPO durch das Volksgericht München
- Die Beweiswürdigung durch das Volksgericht München nach §260 RStPO
- Die materiell-rechtliche Würdigung der Tat durch das Volksgericht München
- Das Vorliegen eines Mordes nach § 211 RStGB
- Die objektiven Tatbestandsvoraussetzungen nach § 211 RStGB
- Das Mordmerkmal der Überlegung nach § 211 RStGB
- Die subjektiven Tatbestandsvoraussetzungen nach §211 RStGB
- Keine Rechtfertigung der Tat durch Vorliegen einer Notwehr nach § 53 RStGB
- Der Staat und die staatsbürgerlichen Rechte als geschütztes Rechtsgut nach § 53 RStGB
- Kein gegenwärtiger und rechtswidriger Angriff nach § 53 Abs. 2 RStGB
- Kein Vorliegen einer Putativnotwehr
- Die rechtliche Behandlung der Putativnotwehr
- Das Vorliegen einer vermeintlichen Notwehrlage nach §53 Abs. 2 RStGB
- Die fehlenden Voraussetzungen der Putativnotwehr - Keine Erforderlichkeit des Mordes nach § 53 Abs. 1 und 2 RStGB
- Die Beurteilung der Schuldfahigkeit des Täters zum Zeitpunkt der Tat nach § 51 RStGB
- Das Vorliegen eines Mordes nach § 211 RStGB
- Die Verurteilung Arco-Valleys als Einzeltäter
- Die unterlassene Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte nach §32 RStGB
- Die Kosten des Verfahrens nach §§ 496, 497 RStPO
- Die formalen Voraussetzungen des Urteils nach §§ 266, 275 RStPO und §49 VoV GEVG
- Zusammenfassende Würdigung
- Hinweise auf eine Tat in Mittäterschaft und Justizabsprachen
- Allgemeine Hinweise auf eine Tat in Mittäterschaft
- Die Ordonnanzen zum Zeitpunkt der Tat
- Zahlreiche Warnungen und Drohungen von angeblichen Mitwissern am Beispiel des Briefwechsels mit Kommerzienrat Mayer
- Das Wesen des Täters aus Sicht der Zeugen
- Hinweise auf eine Mittäterschaft aus der Ermittlungsakte
- Korrespondenz zum Ermittlungsverfahren im Jahr 1940
- Briefe, Mitteilungen und Aussagen im Laufe des Ermittlungsverfahrens.
- Eine verwehrte Mitgliedschaft in der Thule-Gesellschaft als Motiv für den Mord
- Freunde aus dem Militär
- Erhard Auer - Weihnachten 1918, die Schüsse im Landtag 1919 und die sog. „Blumenstrauß-Affäre“ 1920
- Die persönlichen Beziehungen zwischen Eisner und Auer
- Die persönlichen Beziehungen zwischen Arco-Valley und Auer - Weihnachten 1918 und Blumen am Krankenbett 1920
- ndizien für einen Zusammenhang? Die Schüsse von Alois Linder aufAuer am 21. Februar 1919
- Zusammenfassende Beurteilung
- Indizien für eine vorherige Urteils- und Begnadigungsabsprache
- Allgemeine Hinweise auf eine Tat in Mittäterschaft
- Die Begnadigung von Anton Graf von Arco auf Valley und seine Zeit in Festungshaft
- Die Begnadigung von der Todesstrafe zur lebenslänglichen Festungshaft
- Die Empfehlung zur Begnadigung von Staatsanwalt Hahn
- Die Stellungnahme vom 16. Januar 1920
- Die Zusammenfassung der Stellungnahme.
- Die Geschehnisse vor der Ministerratssitzung am 17. Januar 1920
- Die Ministerratssitzung am 17. Januar 1920
- Die Geschehnisse nach der Verkündung der Begnadigung.
- Die Empfehlung zur Begnadigung von Staatsanwalt Hahn
- Die Vollstreckung der Todesstrafe und die Begnadigung aus rechtlicher Sicht
- Die rechtlichen Grundlagen der Begnadigung im Allgemeinen
- Die Gesamtwürdigung der Begnadigung aus rechtlicher und politischer Sicht
- Allgemeines zum Freiheitsentzug
- Die rechtlichen Grundlagen des Freiheitsentzuges nach dem ersten Weltkrieg
- Freiheitsentzug um 1920 in der Praxis
- Der Vollzug der Festungshaft und seine rechtlichen Grundlagen
- Der Vollzug der Festungshaft in Landsberg am Lech
- Der Aufbau des Festungshaftgebäudes in der Gefangenen- und Festungshaftanstalt Landsberg am Lech nach 1920
- Die Lebensstellung der Festungsgefangenen
- Der Tagesablaufund die Hausordnung der Festungsgefangenen in Landsberg am Lech
- Die Besuchsregelungen in der Festungshaft
- Der Briefwechsel mit der Außenwelt.
- Die Bediensteten für die Festungsgefangenen
- Persönliche Gegenstände und Kleidung.
- Kein Arbeitszwang für Festungshäftlinge
- Die Ausstattung der Haftstuben
- Die Freizeitgestaltung
- Verstöße gegen die Hausordnung
- Die Einlieferung Anton Graf von Arco auf Valleys in die Festungshaftanstalt Landsberg am Lech
- Anton Graf von Arco auf Valleys Zeit in der Festungshaftanstalt in Landsberg am Lech
- Die Haftstube Arco-Valleys in der Festungshaftanstalt
- Der Aufenthalt in der Chirurgischen Klinik in München im August 1920
- Die Besuche und der Alltag Arco-Valleys in Festungshaft
- Die Arbeit im Dominikanerkloster und seine schriftstellerische Tätigkeit
- Arco-Valleys Führung in Festungshaft 416 6. Arco-Valley und AdolfHitler in Landsberg am Lech
- Die Verkürzung der Festungshaft auf 15 Jahre
- Die Aussetzung der Festungshaft
- Die Aufhebung der Festungshaft und die Tilgung der Verurteilung
- Die Begnadigung von der Todesstrafe zur lebenslänglichen Festungshaft
- Zusammenfassende Beurteilung
- Literaturverzeichnis
- Rechtsprechungsverzeichnis
- Personenverzeichnis