Sigmund Haffner und der Hochaltar zu Rabenden

Bildschnitzerei zwischen Spätgotik und Renaissance

Autor:in Rimsl Daniel
Verlag Schnell und Steiner
Buchart Gebundene Ausgabe
Erscheinung November 2015
Seiten 144 S.
ISBN / B3Kat 3795428904 (9783795428907)
Personen Meister von Rabenden Sgmund Haffner
Ort / Straße RabendenMünchen
Bezirk Oberbayern

Beschreibung

Daniel Rimsl entfaltet neue Perspektiven auf das um 1510 entstandene Hochaltarretabel von Rabenden im Chiemgau, das zu den qualitätvollsten Schnitzwerken im Übergang von Spätgotik und Renaissance in Bayern gehört. Der Meister von Rabenden ist einer der großen Unbekannten unter den spätgotischen Bildschnitzern. Vieles spricht dafür, dass dieser Meister mit dem Bildschnitzer Sigmund Haffner identisch ist, der um 1500 in München eine angesehene Werkstatt unterhielt. Das bedeutendste Werk aus seiner Werkstatt ist das Rabendener Retabel. Den hohen künstlerischen Rang Sigmund Haffners belegen nicht nur die Skulpturen mit ihren subtil komponierten Gewändern und der sorgfältigen physiognomischen Durchbildung, sondern auch die Malereien, die in der Publikation erstmals wissenschaftlich erschlossen werden.

  1. Einleitung
  2. Forschungsstand.
  3. Die Filialkirche St. Jakobus der Ältere zu Rabenden
    3.1 Der Ort
    3.2 Der Bau
          Baubeschreibung
          Ausstattung
          Die Stifter
  4. Das Hochaltarretabel
    4.1 Restaurierungsgeschichte und technische Daten
    4.2 Die Ursprünge des Flügelretabels
    4.3 Das Retabel als gebaute Hecke
    4.4 Die Retabelarchitektur
    4.5 Ikonografie
          Stilistische Einordnung
          Einflüsse
          Stilgeschichte und regionale Einordnung
    4.7 Werkstattbetrieb um 1500
          Zunftwesen
          Das Schreinretabel und die vielseitige Großw erkstatt
          Der Künstl
          Zum Problem der Händescheidung
    4.8 Sigmund Haffner als historische Person
           Zunftwesen in München
           Zur Identifikation des Meisters von Rabenden
           Alternativvorschläge
           Der Monogrammist A. T. und Andreas Taubenbeck
           Wolfgang Leb
    4.9   Doppelbegabungen
    4.10 Die Malereien
            Druckgrafische Vorlagen
            Der Maler der Tafelbilder
            Einordnung der Malereien
    4.11 Gesamtkomposition, kompositorisches Ineinandergreifen von Malerei und Skulptur.
    4.12 Retabelarchitektur und Raumarchitektur
  5. Zusammenfassung
  6. Anhang
    Dank
    Literaturverzeichnis
    Bildnachweis
    Farbtafeln