Die Grafen von Bogen
Besitz, Rechte und Gefolge einer Adelsfamilie im bayerischen Hochmittelalter
| Autor:in | Slowioczek Maximilian |
|---|---|
| Verlag (Details) | Verlag Friedrich Pustet |
| Buchart | Gebundene Ausgabe |
| Erscheinung | März 2024 |
| Seiten | 296 S. |
| ISBN / B3Kat | 3791734814 (9783791734811) |
| Verkaufspreis | 39,00 € |
| Kategorie | Wittelsbacher |
| Schlagworte | Grafen von BogenAllodienMinisterialitätHofämterGrafschaft WindbergVogteienAugsburger DomkapitelStift zur Alten KapellePrüfeningNiederalteich |
| Personen | Bogen Rautenwappen Wittelsbacher Graf Bernhard Ludmilla von Böhmen |
Beschreibung
Das weiß-blaue Rautenwappen hat die Bogener Grafen bis heute im Bewusstsein der Öffentlichkeit gehalten. Doch worauf stützte sich die Grafenherrschaft, die den Wittelsbachern so bedeutend erschien, dass sie nach dem Tod des letzten Bogeners 1242 dessen Wappen übernahmen? Kritisch und detailliert analysiert diese Untersuchung den Herrschaftsraum der Grafen in Bayern, Böhmen, Kärnten und Krain und hinterfragt frühere Deutungen der Quellen. Mit dem Blick auf Ministerialität, Besitz und Rechte der Bogener deckt sie anhand der Gegebenheiten vor Ort auf, wie wenig wir tatsächlich über das Hochmittelalter wissen
Vorwort
- Einleitung
- Genealogische Grundlagen
2.1 Zu den Ursprüngen der Grafen von Bogen
2.1.1 Gräfin Liutgard und ihr Gatte
2.1.2 Zum Adel des Untersuchungsraums
2.1.2.1 Die Domvögte von Regensburg
2.1.2.2 Graf Aschwin von Zeitldorn
2.1.2.3 Weitere Adelsfamilien
2.2 Der Grafentitel
2.3 Die Familie der Bogener seit Graf Berthold I.
2.3.1 Frühe Nennungen:
Graf Berthold I., seine Schwester Liutgard und seine Frau Richgard
2.3.2 Windberg und Bogen:
Graf Albert I.» sein Sohn Engelbert und Gräfin Hedwig
2.3.3 Die Grafen Albert II. und Hartwig, deren Schwestern Heilwig und Richild sowie Rudolf von Menach
2.3.4 Graf Berthold II. und Gräfin Liutgard
2.3.5 Graf Albert III. und Ludmilla von Böhmen
2.3.6 Das Aussterben einer Familie: die Grafen Leopold und Berthold III
2.3.7 Graf Albert IV., Gräfin Richza und das Ende der Bogener
- Der Herrschaftsraum
3.1 Allodien und Ministerialität
3.1.1 Der Kernraum von der Donau bis zur Grenze nach Böhmen
3.1.1.1 Am linken Donauufer: Pichsee bis Rindberg
3.1.1.2 Der Anstieg in den Wald: Schwarzach bis Zinzenzell
3.1.1.3 Zwischen Kinsach- und Teisnachtal: Wetzelsberg bis Münchshöfen
3.1.1.4 Das Regental und die Grenzen nach Norden: Sicklasberg bis Warzenried
3.1.2 Bogener Besitz rechts der Donau
3.1.3 Bogener Besitz im Raum der Grafschaft Windberg
3.1.4 Streubesitz der Grafen von Bogen außerhalb Bayerns
3.2 Vogteien
3.2.1 Stift zur Alten Kapelle
3.2.2 Prüfening
3.2.3 Niederalteich
3.2.4 Augsburger Domkapitel
3.2.5 Windberg
3.2.6 Oberalteich
3.2.7 Besitz des Bischofs von Passau
3.2.8 Überlegungen der Forschung zu weiteren Vogteien
3.3 Lehen
- Aufbau und Organisation der Herrschaft
4.1 Stammbesitz: Erbe und Heiratsgut
4.2 Kauf und Tausch
4.3 Rodung
4.4 Vogteien als Instrument der Herrschaftssicherung
4.5 Dienstleute in administrativer Funktion
4.5.1 Hofämter
4.5.2 Weitere überlieferte Ämter
4.6 Räumliche Strukturen innerhalb des Bogener Herrschaftsraums
4.6.1 Märkte und Zentralorte
4.6.2 Burgen der Bogener
- Zusammenfassung und Ausblick
Verzeichnisse
Quellen
Ungedruckte Quellen
Gedruckte Quellen
Literatur
Internetseiten
Abkürzungen