Münchner Salons

Literarische Geselligkeit im 19. und frühen 20. Jahrhundert

Herausgeber:in Fromm Waldemar
Verlag (Details) Verlag Friedrich Pustet
Buchart Gebundene Ausgabe
Erscheinung September 2021
Seiten 240 S.
ISBN / B3Kat 3791732706 (9783791732701)
Personen Salons
Ort / Straße München

Beschreibung

Der literarische Salon gilt seit seinen Anfängen in Berlin um 1800 als Ort des geselligen Beisammenseins und der anspruchsvollen Unterhaltung. Dabei spielte er u. a. für die Bildung und Emanzipation der Frau eine wichtige Rolle. Durch seine Offenheit für verschiedene soziale Gruppierungen bot er die Möglichkeit zum intensiven Meinungsaustausch - in seiner schichtübergreifenden Dimension trägt er dabei utopische Züge.
Die literarischen Salons im München des 19. Jahrhunderts sind bis heute wenig erforscht. Der Band versammelt alle Expert*innen zum Thema und gibt erstmals einen Überblick über die Entwicklung der Münchner Salons im langen 19. Jahrhundert bis hin zur Weimarer Republik.

Waldemar Fromm
Literarische Salons - zur Geschichte einer bürgerlichen Geselligkeitsform in München

Miriam Käfer
Zwischen Emanzipation und Resignation - der literarisch-künstlerische Salon der Louise Wolf

Waldemar Fromm
Der „Mittagstisch“ bei Emilie Linder - ein spätromantischer Salon

Jan Stojanovic
Münchens vergessener Ehrenbürger - Paul Fleyses Leben in und mit literarischen Salons

Gabriele von Bassermann-Jordan
Die Jours im Haus von Karl und Hanna Wolfskehl - „die Münchner Ausstrahlung des George’schen Glanzkreises“

Kristina Kargl
Der Salon von Elsa Bernstein und ihr Münchner Kreis

Ingvild Richardsen
Salons der bürgerlichen Frauenbewegung in München

Miriam Käfer
Anna Croissant-Rust - zu Gast im Biedermeierhäuschen

Nikola Becker
Salons der Weimarer Republik in autobiografischen Erinnerungen

Anhang
Verzeichnis der Beiträgerinnen und Beiträger
Personenregister
Bildnachweis