Publikationen zu München

Die Möbel der Schlösser Nymphenburg und Schleißheim

Titel Die Möbel der Schlösser Nymphenburg und Schleißheim
Autor Langer Brigitte 
Verlag Prestel Verlag
Erscheinung 2000
Seiten 320
ISBN 3791324306
Kategorie Themen 
Suchbegriff Möbel Schloss Nymphenburg Schloss Schleißheim 
Regierungsbezirk Oberbayern

Zum Geleit

Mit dem Bestandskatalog der Möbel der Wittelsbacher Sommerresidenzen Schloß Nymphenburg und Neues Schloß Schleißheim liegt nun der fünfte Band in der 1993 begonnenen Katalogreihe zu den historischen Möbelbeständen der Schlösser und Residenzen im Wirkungsbereich der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen vor. Ihm gingen das dreibändige Werk zur Möbelsammlung der Residenz München (erschienen 1995-97) sowie ein Band zu den Möbeln der markgräflichen Residenz Ans-bach (1999) voraus. Unser besonderer Dank gilt deshalb an erster Stelle der Ernst von Siemens-Stiftung München und ihrem Vorsitzenden Herrn Dr. Heribald Närger für die Initiierung, fachkundige Begleitung und großzügige finanzielle Förderung der kontinuierlichen Forschungsarbeit, aus der diese Sammlungskataloge hervorgingen. Für die Wissenschaft wie für die praktische Museumsarbeit erschließen sie gleichermaßen wichtige Erkenntnisse. Der vorliegende Band ist inhaltlich auf das engste mit den Möbeln der Residenz München verknüpft. Ihre Möbelbestände sowie diejenigen Nymphenburgs und Schleißheims haben die gleichen Auftraggeber und Besteller: die bayerischen Kurfürsten und Könige aus dem Hause Wittelsbach. Gewissermaßen stellvertretend für den Kunstsinn seiner Familie sei S.K.H. Herzog Franz von Bayern gedankt, der unserem Forschungsunternehmen stets wohlwollend gegenüberstand. Der Katalog umspannt mit den Möbeln von zwei Schloßkomplexen die Epochen europäischer Möbelkunst vom Barock bis zum Historismus. Als einzigartige Gesamtkunstwerke mit nahezu authentischer Ausstattung werden zudem die Schlößchen im Nymphenburger Schloßpark Amalienburg, Badenburg, Pagodenburg und Magdalenenklause vorgestellt. Bewährt hat sich auch diesmal wieder der Forschungsansatz, die Provenienzen der Möbel über eingehende Studien der historischen Inventarbücher zu erschließen und damit die Stilanalyse zu präzisieren, eine Möglichkeit, die allein ein historisch gewachsener Sammlungsbestand bietet. Umgekehrt kommen die Forschungsergebnisse wiederum der Präsentation unserer Schloßmuseen zugute.

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