Als Franken fränkisch wurde -
 

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Als Franken fränkisch wurde

Archäologische Funde der Merowingerzeit

Titel Als Franken fränkisch wurde
Untertitel Archäologische Funde der Merowingerzeit
Herausgeber Klein-Pfeuffer margarete, Mergenthaler Markus, Knauf-Museum Iphofen
Verlag Nünnerich-Asmus
Buchart Gebundene Ausgabe
Erscheinung März 2021
Seiten 192
ISBN 3961761205 (978-3961761203)
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Suchbegriff Franken 
Regierungsbezirk Unterfranken

Der Norden Bayerns wird von den Franken bewohnt, einem Menschenschlag, der sich deutlich von der Bevölkerung Altbayerns unterscheidet. Der Grund dafür: Ihre Vorfahren – Germanen aus dem Stammesverband der Franken – sind ab dem frühen 6. Jh. n. Chr. aus dem Mittelrheingebiet in das Land am Main gekommen. Nach dem Sieg über die Alamannen 496 n. Chr. und Thüringer 531 n. Chr. begannen die fränkischen Könige aus dem Geschlecht der Merowinger das heutige Frankenland zu kolonisieren. Wichtigste archäologische Quelle sind dabei die sog. „Reihengräberfelder“, auf denen die neuen Siedler ihre Toten mit voller Tracht- und Waffenausrüstung bestatteten. Viele der Grabbeigaben stammen dabei aus ihren Herkunftsgebieten im Rheinland. Eine besonders dichte Konzentration von Reihengräberfelder befindet sich am südlichen Maindreieck. Erst kürzlich ist es hier gelungen, die archäologischen Spuren einer frühen fränkischen Siedlung zu entdecken. In dieser nahezu schriftlosen Zeit können nur die archäologischen Funde von Tracht, Bewaffnung, Alltagskultur, aber auch Kunst und Glaubensvorstellungen der ersten Franken in Franken berichten.



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