Notizbuch des Provinzschriftstellers

Oskar Maria Graf 1932

Autor:in Graf Oskar Maria
Verlag (Details) Allitera Verlag
Buchart Broschiert
Erscheinung September 2011
Seiten 164 S.
ISBN / B3Kat 3869060107 (97838690601011)
Verkaufspreis 14,90 €
Serie edition monacensia
Personen Graf Oskar Maria

Beschreibung

»Provinzschriftsteller«, dieser selbstgewählte Titel ist Teil jenes entschiedenen und pointierten Understatements, mit dem Oskar Maria Graf seine Erlebnisse und Beobachtungen notiert hat. Der vorliegende Band versammelt Begebenheiten aus dem Künstlermilieu im München der zwanziger und frühen dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Herzstück dieser selbstironischen Essays, Dialoge und autobiographischen Erzählungen ist - auch bei den gelegentlichen Abstechern nach Berlin - das Bayerische. Was wir hier lesen, wurde auf Bayerisch gedacht und gehört und aufgeschrieben. »Denn«, sagt Oskar Maria Graf über sein Tun, »ich erfinde ja nichts!« So privat dieses Notizbuch erscheint Oskar Maria Grafs literarisches Werk war stets auch politisches Wirken. Ein Jahr nach der Erstveröffentlichung dieses Bandes wurden seine Bücher in Deutschland verbrannt. Das Buch wurde auch nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr veröffentlicht und liegt jetzt erstmals seit 1932 wieder vor.

Kleine Erklärung!
Brief an den Verlag

»Teure Heimat.. . ! «
Revolution auf dem Dorfe
Katholische Begebnisse
Der Kaiser aus Amerika besucht uns

Warum ausgerechnet wohnhaft in .. .
.. . München?
Aber halt unser Fasching!
Psyche
Wie ich in den Ruf eines Lebemanns gekommen bin
Etwas wie ein »Antlitz «
Bayrischer Königstraum
Weh ' dem, der dichtet.. . !

Es spukt in Schwabing .. .
.. . im Hof
.. . und im Atelier
Der betrogene Appetit
Filmische Erlebnisse

Wiederum zwei Briefe
.. . ein politischer an den Nachfolger Stresemanns
.. . und ein privater an das p. p.  Publikum
Mein erster Vortrag
Ein Dichter wider Willen

Berliner Erlebnisse
Im P.E.N.-Club
Mit Stephan George
Die Mottenkugeln beim »Totenmal«
Geschäftliche und politische Schlußempfehlungen über meine Persönlichkeit und so

ANHANG
In Sachen »König Ludwig II«
Nachwort
Editorische Notiz