Die Kirche des Heilig-Geist-Spitals zu Ingolstadt

Autor:in Treffer Gerd, Brandl Ludwig
Verlag Schnell und Steiner
Erscheinung Juni 2015
Seiten 120 S.
ISBN / B3Kat 3795429625 (9783795429621)
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Schlagworte Heilig-Geist-Spital
Ort / Straße Ingolstadt

Beschreibung

Die Kirche des Ingolstädter Heilig-Geist-Spitals ist ein Kleinod, das in seiner Bedeutung für die Geschichte und das Bild der Stadt neu zugänglich gemacht wird. Kein Geringerer als Kaiser Ludwig der Bayer hat das Spital 1319 gestiftet. In der spätmittelalterlichen Kirche hat sich ein reiches Bildprogramm des 16. 17. Jahrhundert erhalten. Das Heilig-Geist-Spital lag damals außerhalb der Stadtmauern, es diente Kranken und Pfründnern, aber auch durchziehenden Pilgern als Gotteshaus. Gegenstand des Bandes ist die Kirche selbst, die in Ingolstadt neben anderen bedeutenden Kirchen bislang zu Unrecht wenig Beachtung fand. Die aufwendige Ausstattung des Bandes mit eigens erstellten Aufnahmen führt dem Betrachter Details vor Augen, die vor Ort kaum sichtbar sind. Daneben wird die Rolle des von der Stadt verwalteten Hospizes dargestellt, das bis heute als Stiftung in veränderter Form fortbesteht. Die Spitalkirche von Ingolstadt, eine Stiftung Ludwigs des Bayern, wird als Zeugnis der mittelalterlichen Stadt neu erschlossen. Der Band lädt in seiner Darstellung des Bildprogramms zur Betrachtung, Besinnung und zum Staunen ein.

  • 1. Die Stadt
  • II. Der Stifter Martina Pohl Urkundenüberlieferung zur Heilig-Geist-Spital-Stiftung im Stadtarchiv Ingolstadt
  • III. Der Bau
  • IV. Stadterweiterung
  • V. Die Spitalidee Doris Wittmann Motiviert von Christus- und Nächstenliebe - die Spitalbewegung 
  • VI. Pfründne
  • VII. Patrone und Namen
  • VIII. Bürgerstiftung Exkurs: Der Begriff der Samnung und die „geistlichen Frawen" 
  • IX. Leben im Spital 
  • X. Spiritualität
  • XI. Krankheit, Tod
  • XII. Baugeschichte
  • XIII. Das Kleinod 
  • XIV. Säkulare Zeiten
  • XV. Wiederaufbau
  • Daniela Blaschke 
    Die jüngste Zeit
    Dirk Müller
    Die kommunale Stiftungsidee: Zwischen
    Stifterwille und Gemeinwohlaufgabe
  • XVI. Zukunft