Hadern
Zeitreise ins alt München
| Autor:in | Herleth-Krentz Susanne |
|---|---|
| Verlag (Details) | Volk Verlag |
| Buchart | Gebundene Ausgabe |
| Erscheinung | 2014 |
| Seiten | 156 S. |
| ISBN / B3Kat | 3862221555 (9783862221554) / BSB-OPAC (BV042076763) |
| Verkaufspreis | 24,90 € |
| Kategorie | Münchner Stadtteile |
| Serie | Zeitreise ins alte München |
| Schlagworte | Hadern |
| Bezirk | Oberbayern Hadern |
Beschreibung
Rund hundert Jahre älter als die Stadt München selbst ist ihr südwestlichster Stadtbezirk Hadern. Als Haderun wird der Ort erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt. Vermutlich hatten aber schon viel früher Bauern aus Gräfelfing, Planegg oder Gauting den Wald gerodet und die Siedlungen Klein- und GroßHadern gegründet. Über die Jahrhunderte hinweg war Hadern ländlich geprägt, doch die Stadt rückte aufgrund fortschreitender Industrialisierung immer näher. Dem Bauunternehmer Jakob Heilmann ist es zu verdanken, dass sich um 1900 der gehobene Mittelstand in der neuen Villenkolonie niederließ. Hans Grässel konzipierte den Waldfriedhof, der bis heute als einer der größten Friedhöfe Deutschlands ortsbildprägend ist. 1938 schließlich wurde Hadern nach München eingemeindet und wächst seither unaufhörlich. Bedeutendes Wissenschaftszentrum und Wirtschaftsfaktor ist das Universitätsklinikum GroßHadern. Die Historikerin Susanne Herleth-Krentz, ehemalige Mitarbeiterin der Bayerischen Staatsbibliothek, beleuchtet die Geschichte Haderns von seinen Anfängen bis ins 20. Jahrhundert anhand von historischen Aufnahmen aus den umfangreichen Fotosammlungen des Stadtarchivs München.
- Vorwort
- Textteil
- Die Edle Imia an der Wiege Haderns
- Zwei Bauerndörfer im Wandel der Geschichte
- Die Stadt München rückt näher
- Der lange Weg zur eigenständigen Pfarrei
- Von der Hofmarksschule in die Dorfschule
- Die Villenkolonie des Jakob Heilmann
- Der Boom der Siedlungsgesellschaften
- Der Waldfriedhof - eine Ruhestätte unter Bäumen
- Hopfen und Malz
- Handwerk, Gewerbe und Fabrikeny
- Die Eingemeindung von 1938
- Jüdische Schicksale
- Das heutige Hadern auf alten Fluren
- Anmerkungen
- Quellen und Literatur
- Bildteil
- Foto- und Postkartennachweis