Die Mariensäule
Ein Denkmal voller Symbolik
| Autor:in | Willhalm Gerhard |
|---|---|
| Verlag | Stadtgeschichte München |
| Buchart | |
| Erscheinung | August 2026 |
| Online verfügbar | Digitalisat aufrufen |
| ISBN / B3Kat | Z000427 |
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| Serie | Münchner Zeitspuren |
| Schlagworte | Mariensäule |
Beschreibung
Die Münchner Mariensäule auf dem Marienplatz wurde in den Jahren 1637 bis 1638 von Kurfürst Maximilian I. in Auftrag gegeben und errichtet. Sie diente als Ausdruck des Dankes dafür, dass das Land, die Städte sowie das Herrscherhaus im Dreißigjährigen Krieg verschont geblieben waren.
Das kunstvolle Monument verbindet den irdischen Sockel mit dem himmlischen Bereich, auf dem die vergoldete Bronzemadonna als Himmelskönigin und Patrona Bavariae thront. Die Figur wurde ursprünglich im Jahr 1593 von dem Bildhauer Hubert Gerhard geschaffen. Vier bronzene Heldenputti am Sockel symbolisieren den Kampf gegen das Böse, vertreten durch Schlange, Basilisk, Löwe und Drache. Heute gilt die Mariensäule als eines der bekanntesten Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt.