Gertrud Müller
Brückenbauerin zwischen Bayern und Polen
| Autor:in | Neri-Ultsch Daniela |
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| Verlag (Details) | Allitera Verlag |
| Erscheinung | Juni 2026 |
| Seiten | 260 S. |
| ISBN / B3Kat | 3962335501 (9783962335502) |
| Verkaufspreis | 25,00 € |
| Schlagworte | FluchtAufbaujahreLandsmannschaftLudowitz |
| Personen | Müller Gertrud |
| Bezirk | Oberbayern |
Beschreibung
Das Buch beleuchtet die Rolle von Frauen bei Flucht, Vertreibung und Neubeginn in Bayern anhand der Lebensgeschichte von Gertrud Müller (geboren 1936 in Gleiwitz/Oberschlesien). 1945 floh sie als Kind mit ihrer Familie nach Bayern, wo ihre Jugend geprägt war von Verlust und Verantwortung. Dann wird sie vom »Flüchtlingsmädchen« im Internat zur erfolgreichen Industriekauffrau und Direktionsassistentin bei der Modefirma März. Als Vorsitzende der Landsmannschaft der Oberschlesier engagierte sie sich für kulturelle Identität und wirkte nach 1990 als Brückenbauerin nach Polen.
Gertrud Müllers Biografie zeigt, wie vertriebene Frauen durch Bildung, Beruf und Engagement neue Rollenbilder prägten und zur gesellschaftlichen Entwicklung sowie zur Verständigung zwischen Bayern und Polen beitrugen.
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Vorwort
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Einleitung
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Herkunft und Kindheit in Gleiwitz / Oberschlesien
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Entwicklungslinien der Geschichte Oberschlesien
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Wichtige Wegmarken der Stadtgeschichte Gleiwitz
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Einfluss der Gesellschaftsgeschichte auf die Lebensgeschichte: Historischer Kontext
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Frühe Prägungslinien von Gertrud Müller, geborene Jonas
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Flucht aus Gleiwitz und Ankunft in Bayern
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Flucht von Julie Jonas und ihren vier Kindern vor der Roten Armee im Januar 1945
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Ankunft in Niederbayern und Einquartierung auf einem Bauernhof in Gossersdorf
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Familienzusammenführung mit Vater Bruno Jonas in Gossersdorf
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Entbehrungsreiche Aufbaujahre in München
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Zur Rolle der Mutter und Tochter bei der Flucht aus Oberschlesien und Ankunft in Bayern
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Neuanfang in München – Integrationsstrategie:
Engagement in der Landsmannschaft-
Historischer Kontext: Flüchtlings- und Vertriebenengesetzgebung in Bayern
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Gertrud Müller und ihr Engagement in der Kreisgruppe München der Landsmannschaft der Oberschlesier
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Von der rechten Hand des Vaters zur Leiterin der Jugendgruppe
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Aufbau der Kreisgruppe München und Pflege des kulturellen Erbes Oberschlesiens:
Bewahren der kulturellen Identität und Hilfe bei der Integration in Bayern
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Berufstätigkeit und Familiengründung:
Integrationsstrategie – Arbeit und wirtschaftliche Integration-
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Bayern nach 1945
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Zur Entwicklung der Berufstätigkeit von vertriebenen und einheimischen Frauen in Bayern
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Gertrud Müllers Eintritt in die Firma März und ihr Aufstieg von der Sachbearbeiterin zur Direktionsassistentin
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Hochzeit und Familiengründung
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Gertrud Müllers Weg zu finanzieller Unabhängigkeit und einem neuen Rollenbild
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Gertrud Müller als Brückenbauerin zwischen Bayern und Oberschlesien / Polen
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Neue politische Rahmenbedingungen durch das Ende des Ost-/West-Konflikts
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Bayern und das Konzept der grenzüberschreitenden kulturellen Zusammenarbeit
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Gertrud Müller als erste Vorsitzende der Kreisgruppe München der Landsmannschaft der Oberschlesier (1990–2008)
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Aufbau persönlicher und kultureller Beziehungen
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Humanitäre Unterstützung der Deutschen Freundschaftskreise
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Unterstützung der Deutschen Freundschaftskreise beim Wiederaufbau ihrer Kultur, Sprache und Identität
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Beispiele der grenzüberschreitenden kulturellen Zusammenarbeit zwischen der Kreisgruppe München und den Deutschen Freundschaftskreisen in Oberschlesien
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Tag der Münchner Oberschlesier 1995
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Förderung der Einrichtung des Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrums in Lubowitz
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18 Jahre Vorsitzende der Kreisgruppe München:
Eine Bilanz -
Resümee
Gertrud Müller als Brückenbauerin und Wissensvermittlerin zwischen Bayern und Polen
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Ehrenvorsitzende und Würdigung der Verdienste Gertrud Müllers um das kulturelle Erbe Oberschlesiens in Bayern und Polen
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Ehrenvorsitzende und prägende Stimme der Kreisgruppe München
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Würdigung des Lebenswerks von Gertrud Müller zwischen Bayern und Polen sowie ihrer vielfältigen Ämter in Vertriebenenorganisationen
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Resümee:
Wirkmöglichkeiten und Handlungsspielräume von Gertrud Müller als Brückenbauerin zwischen Bayern und Polen
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Das Erbe der oberschlesischen Kultur und Identität im Familiengedächtnis:
in der zweiten, dritten und vierten Generation-
In der Kernfamilie von Gertrud Müller mit Tochter Michaela und Enkel Niklas
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In der erweiterten Familie: die dritte Generation mit Neffe Klaus Koch
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Schlussbetrachtung
- Nachwort und Dank
- Quellen- und Literaturverzeichnis
Archivalien
Gedruckte Quellen
Zeitzeugengespräche
Literatur - Abbildungsverzeichnis