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Keine Kinder erfasst
Otto I. von Pfalz-Mosbach war der Begründer der kurzlebigen, aber historisch interessanten Nebenlinie Pfalz-Mosbach. Als jüngster Sohn des Königs Ruprecht III. stand er vor der Herausforderung, sich in einem Erbsystem zu behaupten, das die Kurpfalz unter den vier Söhnen des Königs aufteilte.
Die Teilung der Kurpfalz
Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1410 wurde das Territorium der Wittelsbacher am Rhein und in der Oberpfalz aufgespalten. Otto I. erhielt dabei die Gebiete um Mosbach, Eberbach und Sinsheim sowie Teile der Oberpfalz um Neumarkt. Obwohl er im Vergleich zu seinem ältesten Bruder Ludwig III., der die Kurwürde erhielt, ein kleineres Herrschaftsgebiet besaß, baute er Mosbach zielstrebig zu einer festen Residenz aus.
Politisches Wirken und die Regentschaft
Otto I. galt als loyaler Unterstützer seiner Brüder und der kaiserlichen Sache. Eine seiner bedeutendsten Aufgaben war die Regentschaft für seinen Neffen Ludwig IV. in der Kurpfalz. Er bewies dabei großes diplomatisches Geschick und sorgte für Stabilität innerhalb der Familie. Sein Einfluss reichte weit über seine kleinen Grenzen hinaus, da er oft als Vermittler in den internen Streitigkeiten des Hauses Wittelsbach auftrat.
Das Erbe von Neumarkt
Ein entscheidender Moment seiner Herrschaft war das Erlöschen der Linie Pfalz-Neumarkt im Jahr 1448 nach dem Tod seines Neffen Christoph III., der zudem König von Dänemark, Schweden und Norwegen war. Otto I. gelang es, die Oberpfälzer Besitzungen um Neumarkt zu sichern und mit seinem Territorium zu vereinigen. Damit stieg das Prestige von Pfalz-Mosbach erheblich an, und Neumarkt wurde neben Mosbach zu einer zweiten wichtigen Residenz.
Religiöses Engagement und Lebensabend
Otto I. war bekannt für seine tiefe Frömmigkeit. Er unternahm 1452 eine Wallfahrt nach Jerusalem und war ein großzügiger Förderer von Klöstern und Kirchen. Er verstarb 1461 im Benediktinerkloster Reichenbach in der Oberpfalz, wo er auch seine letzte Ruhestätte fand. Da sein Sohn Otto II. die Herrschaft fortführte, blieb die Linie noch bis zum Ende des 15. Jahrhunderts bestehen, bevor sie schließlich wieder an die kurfürstliche Hauptlinie zurückfiel.
Die Teilung der Kurpfalz
Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1410 wurde das Territorium der Wittelsbacher am Rhein und in der Oberpfalz aufgespalten. Otto I. erhielt dabei die Gebiete um Mosbach, Eberbach und Sinsheim sowie Teile der Oberpfalz um Neumarkt. Obwohl er im Vergleich zu seinem ältesten Bruder Ludwig III., der die Kurwürde erhielt, ein kleineres Herrschaftsgebiet besaß, baute er Mosbach zielstrebig zu einer festen Residenz aus.
Politisches Wirken und die Regentschaft
Otto I. galt als loyaler Unterstützer seiner Brüder und der kaiserlichen Sache. Eine seiner bedeutendsten Aufgaben war die Regentschaft für seinen Neffen Ludwig IV. in der Kurpfalz. Er bewies dabei großes diplomatisches Geschick und sorgte für Stabilität innerhalb der Familie. Sein Einfluss reichte weit über seine kleinen Grenzen hinaus, da er oft als Vermittler in den internen Streitigkeiten des Hauses Wittelsbach auftrat.
Das Erbe von Neumarkt
Ein entscheidender Moment seiner Herrschaft war das Erlöschen der Linie Pfalz-Neumarkt im Jahr 1448 nach dem Tod seines Neffen Christoph III., der zudem König von Dänemark, Schweden und Norwegen war. Otto I. gelang es, die Oberpfälzer Besitzungen um Neumarkt zu sichern und mit seinem Territorium zu vereinigen. Damit stieg das Prestige von Pfalz-Mosbach erheblich an, und Neumarkt wurde neben Mosbach zu einer zweiten wichtigen Residenz.
Religiöses Engagement und Lebensabend
Otto I. war bekannt für seine tiefe Frömmigkeit. Er unternahm 1452 eine Wallfahrt nach Jerusalem und war ein großzügiger Förderer von Klöstern und Kirchen. Er verstarb 1461 im Benediktinerkloster Reichenbach in der Oberpfalz, wo er auch seine letzte Ruhestätte fand. Da sein Sohn Otto II. die Herrschaft fortführte, blieb die Linie noch bis zum Ende des 15. Jahrhunderts bestehen, bevor sie schließlich wieder an die kurfürstliche Hauptlinie zurückfiel.