Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Keine Kinder erfasst
Ludwig VI. von Bayern, in der Überlieferung auch Ludwig der Römer genannt, war ein Sohn des deutschen Königs und Herzogs Ludwig IV. „des Bayern“ aus dem Haus Wittelsbach. Er gehörte zu der Generation, die nach dem Tod ihres Vaters die weit verzweigten Besitzungen der Familie übernahm und in den politisch unruhigen Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts verwaltete. 
Nach dem Tod Ludwigs IV. folgte Ludwig VI. gemeinsam mit seinen Brüdern als Herzog von Bayern. Die Wittelsbacher teilten die Herrschaft untereinander auf, und bald darauf übernahm Ludwig gemeinsam mit seinem Bruder die Verantwortung für das brandenburgische Territorium, das die Familie zuvor erworben hatte. Dort trug er den Beinamen der Römer, nicht zuletzt wegen seiner Teilnahme am politischen Leben im Reich und seiner Stellung als Markgraf und späterer Kurfürst von Brandenburg. 
In Brandenburg und auch in Bayern bewegte sich Ludwigs Politik stets im Spannungsfeld zwischen familiären Verpflichtungen, territorialen Ansprüchen und den größeren Machtkonstellationen des Heiligen Römischen Reiches. Er stand oft im Schatten seiner Brüder, nicht zuletzt im Verhältnis zu Ludwig V. dem Brandenburger, der in manchen politischen Auseinandersetzungen als führender Vertreter der Wittelsbacher auftrat. 
Die Herausforderungen seiner Zeit – darunter finanzielle Engpässe, lokale Widerstände und die generellen politischen Spannungen des Reichs – prägten seine Herrschaft. In Brandenburg gelang es ihm nur zeitweise, die Autorität der Familie zu sichern, bevor er schließlich in Teilen der Macht an andere Verwandte und rivalisierende Kräfte abtreten musste. 
Ludwig VI. blieb zeitlebens kinderlos und hinterließ mit seinem Tod eine Herrschaft, die im Zuge dynastischer Umbrüche unter seinen Brüdern und Neffen weitergeführt wurde. Sein Leben veranschaulicht die komplexen dynastischen Herausforderungen, mit denen hochadelige Familien im ausgehenden Mittelalter konfrontiert waren. 
Nach dem Tod Ludwigs IV. folgte Ludwig VI. gemeinsam mit seinen Brüdern als Herzog von Bayern. Die Wittelsbacher teilten die Herrschaft untereinander auf, und bald darauf übernahm Ludwig gemeinsam mit seinem Bruder die Verantwortung für das brandenburgische Territorium, das die Familie zuvor erworben hatte. Dort trug er den Beinamen der Römer, nicht zuletzt wegen seiner Teilnahme am politischen Leben im Reich und seiner Stellung als Markgraf und späterer Kurfürst von Brandenburg. 
In Brandenburg und auch in Bayern bewegte sich Ludwigs Politik stets im Spannungsfeld zwischen familiären Verpflichtungen, territorialen Ansprüchen und den größeren Machtkonstellationen des Heiligen Römischen Reiches. Er stand oft im Schatten seiner Brüder, nicht zuletzt im Verhältnis zu Ludwig V. dem Brandenburger, der in manchen politischen Auseinandersetzungen als führender Vertreter der Wittelsbacher auftrat. 
Die Herausforderungen seiner Zeit – darunter finanzielle Engpässe, lokale Widerstände und die generellen politischen Spannungen des Reichs – prägten seine Herrschaft. In Brandenburg gelang es ihm nur zeitweise, die Autorität der Familie zu sichern, bevor er schließlich in Teilen der Macht an andere Verwandte und rivalisierende Kräfte abtreten musste. 
Ludwig VI. blieb zeitlebens kinderlos und hinterließ mit seinem Tod eine Herrschaft, die im Zuge dynastischer Umbrüche unter seinen Brüdern und Neffen weitergeführt wurde. Sein Leben veranschaulicht die komplexen dynastischen Herausforderungen, mit denen hochadelige Familien im ausgehenden Mittelalter konfrontiert waren.