Margarete, Herzogin von Bayern
* 01.01.1442 (München) – † 14.10.1479 (Mantua) Mantua /St. Andreaskirche
Kinder
Innerhalb des mantuanischen Hofes nahm Margarete eine vermittelnde und repräsentative Rolle ein: Die dominierende Stellung ihrer Schwiegermutter prägte das Umfeld, in dem sie ihre Funktion als Markgräfin ausübte, und zeugt von den vielschichtigen Macht- und Familienstrukturen italienischer Fürstenhöfe jener Zeit.
Aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor, darunter ein Sohn, der die Regierung des mantuanischen Territoriums fortführte, sowie Töchter, die über weitere Heiraten in andere bedeutende Adelsfamilien eingebunden wurden. Diese Nachkommen verbanden die Linien der Gonzaga nicht nur mit anderen Fürstengeschlechtern, sondern trugen zur Kontinuität dynastischer Verflechtungen in Süd- und Mitteleuropa bei.
Margaretes Stellung im dynastischen Netzwerk des 15. Jahrhunderts reflektiert die Rolle ehelicher Allianzen als integrale Bestandteile aristokratischer Herrschaftspolitik: Durch ihre Heirat und die daraus hervorgegangenen Familienbindungen trug sie zur Sicherung und Erweiterung politischer Beziehungen zwischen dem süddeutschen und dem italienischen Adelsraum bei.
Margarethe, geb. am 1. Jan. 1442, verl. in Mantua am 8. Sept. 1462, verm. dortselbst am 10. Mai J) 1463 mit dem Markgrafen Friedrich I Gonzaga von Mantua, welcher 1440 geb. ist, zu Mantua am 14. Juli 1484 starb und daselbst bei St. Andreas begr. liegt.
Margarethe geb. ihrem Gemahl 3 Söhne und 3 Töchter, starb in Mantua am 14. Oktob. 1479 und ruht an der Seite ihres Gemahles.