Hans Veit, Graf zu Toerring-Jettenbach
Haus: Toerring Linie: Jettenbahc
* 07.04.1862 (Augsburg) – † 29.10.1929 (München)
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Sophie Adelheid
Hans Veit Maximilian Kaspar Graf zu Toerring-Jettenbach repräsentierte eine Schlüsselfigur innerhalb des bayerischen Hochadels und wirkte als Bindeglied zwischen traditioneller Standesherrschaft und parlamentarischer Mitgestaltung. Als Nachkomme von Graf Clemens Maria zu Toerring-Jettenbach und der Gräfin Franziska von Paumgarten leitete er eine der renommiertesten Adelsfamilien des Königreichs Bayern, deren Geschichte fest in der oberbayerischen Kulturlandschaft verwurzelt ist.
Die dynastische Position des Hauses Toerring erfuhr durch seine Vermählung mit Sophie Adelheid, Herzogin in Bayern, eine signifikante Aufwertung. Durch diese Verbindung zum Hause Wittelsbach, namentlich zur Linie des medizinisch renommierten Herzogs Karl Theodor in Bayern, wurde Hans Veit Teil eines weitverzweigten europäischen Verwandtschaftsnetzwerks. Dies manifestierte sich insbesondere in der Verschwägerung mit bedeutenden Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, wie dem belgischen König Albert I. und dem bayerischen Kronprinzen Rupprecht.
In seiner Eigenschaft als erblicher Reichsrat in der Ersten Kammer des bayerischen Landtags profilierte er sich als einflussreicher Akteur, wobei er eine konsequente Haltung gegenüber Standeserhöhungen einnahm und eine zeitgemäße Interpretation adliger Verantwortung vertrat. Sein Engagement für die Bewirtschaftung und Modernisierung der familieneigenen Güter, darunter die Stammsitze Jettenbach und Seefeld, prägte das regionale Umfeld nachhaltig.
Die dynastische Position des Hauses Toerring erfuhr durch seine Vermählung mit Sophie Adelheid, Herzogin in Bayern, eine signifikante Aufwertung. Durch diese Verbindung zum Hause Wittelsbach, namentlich zur Linie des medizinisch renommierten Herzogs Karl Theodor in Bayern, wurde Hans Veit Teil eines weitverzweigten europäischen Verwandtschaftsnetzwerks. Dies manifestierte sich insbesondere in der Verschwägerung mit bedeutenden Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, wie dem belgischen König Albert I. und dem bayerischen Kronprinzen Rupprecht.
In seiner Eigenschaft als erblicher Reichsrat in der Ersten Kammer des bayerischen Landtags profilierte er sich als einflussreicher Akteur, wobei er eine konsequente Haltung gegenüber Standeserhöhungen einnahm und eine zeitgemäße Interpretation adliger Verantwortung vertrat. Sein Engagement für die Bewirtschaftung und Modernisierung der familieneigenen Güter, darunter die Stammsitze Jettenbach und Seefeld, prägte das regionale Umfeld nachhaltig.