Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Keine Kinder erfasst
Elisabeth Auguste von Pfalz-Sulzbach war eine zentrale Figur der kurpfälzischen und bayerischen Geschichte des 18. Jahrhunderts. Als älteste Enkelin des Kurfürsten Karl Philipp wurde sie früh zur Erbin aufgebaut, um durch ihre Heirat mit ihrem Cousin Karl Theodor die verschiedenen Linien des Hauses Wittelsbach im Sinne der Bestimmungen der Pfälzer Union zusammenzuführen. Als erste Kurfürstin der vereinigten Pfalz-Baiern nahm sie eine bedeutende zeremonielle und politische Stellung ein.
Ihr Leben am Mannheimer Hof war geprägt von kultureller Blüte, aber auch von persönlichen Distanzierungen. Da die Ehe kinderlos blieb und Karl Theodor zahlreiche außereheliche Beziehungen pflegte, zog sich Elisabeth Auguste zunehmend in ihre eigene Hofhaltung auf Schloss Oggersheim zurück. Dort entfaltete sie ein eigenständiges gesellschaftliches Leben und wurde für ihre Wohltätigkeit sowie die Förderung von Kunst und Musik geschätzt.
Besonders während der kriegerischen Auseinandersetzungen am Ende des Jahrhunderts bewies sie Standhaftigkeit und floh vor den herannahenden französischen Truppen nach Weinheim. In der stadtgeschichtlichen Betrachtung bleibt sie als eine stolze Fürstin in Erinnerung, die ihre dynastischen Rechte stets zu wahren wusste. In unserem Stammbaum repräsentiert sie das Bindeglied zwischen der Pfalz und Bayern und steht für die letzte Ära des barocken Kurfürstentums vor den großen Umbrüchen der napoleonischen Zeit.
Ihr Leben am Mannheimer Hof war geprägt von kultureller Blüte, aber auch von persönlichen Distanzierungen. Da die Ehe kinderlos blieb und Karl Theodor zahlreiche außereheliche Beziehungen pflegte, zog sich Elisabeth Auguste zunehmend in ihre eigene Hofhaltung auf Schloss Oggersheim zurück. Dort entfaltete sie ein eigenständiges gesellschaftliches Leben und wurde für ihre Wohltätigkeit sowie die Förderung von Kunst und Musik geschätzt.
Besonders während der kriegerischen Auseinandersetzungen am Ende des Jahrhunderts bewies sie Standhaftigkeit und floh vor den herannahenden französischen Truppen nach Weinheim. In der stadtgeschichtlichen Betrachtung bleibt sie als eine stolze Fürstin in Erinnerung, die ihre dynastischen Rechte stets zu wahren wusste. In unserem Stammbaum repräsentiert sie das Bindeglied zwischen der Pfalz und Bayern und steht für die letzte Ära des barocken Kurfürstentums vor den großen Umbrüchen der napoleonischen Zeit.