Ruprecht, Graf von Pfalz-Veldenz
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Veldenz
* 1506 (Zweibrücken) – † 28.07.1544 (Burg Gräfenstein) Zweibrücken /Alexanderskirche
Kinder
Kinder mit Ursula
Ruprecht von Pfalz-Veldenz war ein bedeutender Vertreter der pfälzischen Wittelsbacher im 16. Jahrhundert und gilt als Begründer der Linie Pfalz-Veldenz. Als jüngerer Sohn des Pfalzgrafen Alexander von Zweibrücken und der Margarete von Hohenlohe-Neuenstein war sein Lebensweg zunächst nicht für eine eigenständige Herrschaft vorgesehen. Ursprünglich für eine geistliche Laufbahn bestimmt, amtierte er als Dompropst in Straßburg, bevor er nach dem Tod seines Bruders und aufgrund dynastischer Veränderungen in den weltlichen Stand zurückkehrte.
Historisch bedeutsam ist seine Rolle als Vormund und Regent für seinen Neffen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken. In dieser Funktion bewies er großes administratives Geschick und sicherte die Stabilität der pfälzischen Territorien in einer durch die Reformation geprägten Umbruchsphase. Als Ausgleich für seine Dienste und zum Erhalt der dynastischen Primogenitur wurde ihm schließlich das Fürstentum Veldenz als eigenes Herrschaftsgebiet übertragen.
Ruprecht war ein früher Beförderer der Reformation in seinen Landen. Durch seine Vermählung mit Ursula von Salm-Kyburg festigte er zudem seine Stellung im regionalen Adel. Sein Wirken legte das Fundament für die kulturelle und politische Eigenständigkeit der Linie Veldenz, die über Generationen Bestand haben sollte. Er verstarb in seiner Residenz Lauterecken und wurde in der dortigen Schlosskirche beigesetzt. Sein Grabmal zeugt noch heute von seinem Selbstverständnis als souveräner Fürst und Reformator.
Historisch bedeutsam ist seine Rolle als Vormund und Regent für seinen Neffen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken. In dieser Funktion bewies er großes administratives Geschick und sicherte die Stabilität der pfälzischen Territorien in einer durch die Reformation geprägten Umbruchsphase. Als Ausgleich für seine Dienste und zum Erhalt der dynastischen Primogenitur wurde ihm schließlich das Fürstentum Veldenz als eigenes Herrschaftsgebiet übertragen.
Ruprecht war ein früher Beförderer der Reformation in seinen Landen. Durch seine Vermählung mit Ursula von Salm-Kyburg festigte er zudem seine Stellung im regionalen Adel. Sein Wirken legte das Fundament für die kulturelle und politische Eigenständigkeit der Linie Veldenz, die über Generationen Bestand haben sollte. Er verstarb in seiner Residenz Lauterecken und wurde in der dortigen Schlosskirche beigesetzt. Sein Grabmal zeugt noch heute von seinem Selbstverständnis als souveräner Fürst und Reformator.
Lebensstationen & Ereignisse
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