Herrscher 1339–1340
1339-1340 Herzog von Niederbayern
Eltern
Kinder
Keine Kinder erfasst
Johann I., weithin bekannt als „Johann das Kind“, war ein Mitglied des Hauses Wittelsbach und übernahm nach dem Tod seines Vaters Heinrich XIV. die Herrschaft im niederbayerischen Teil des Herzogtums. Seine kurze Zeit als Herzog war geprägt von dynastischen Verflechtungen und politischen Übergängen, die für die wittelsbachische Geschichte grundlegende Bedeutung hatten. 
Bereits in seiner Kindheit war Johann mehrfach dynastisch verknüpft: Ursprünglich wurde eine Heirat mit einer polnischen Prinzessin geplant, die jedoch nicht zustande kam. Schließlich wurde er mit Anna von Bayern, einer Tochter Ludwigs des Bayern, vermählt. Diese Ehe diente nicht nur familiären Bindungen, sondern war auch Teil einer Vereinbarung zwischen den führenden Linien der Wittelsbacher, die auf eine Stabilisierung der regionalen Machtverhältnisse abzielte. 
Als junger Herzog trat Johann nach dem Tod seines Vaters die Nachfolge an, doch blieb seine Herrschaft von kurzer Dauer. In dieser Zeit übte sein Schwiegervater Ludwig die Vormundschaft aus und leitete wesentliche politische Entscheidungen. Nach Johann I.s frühem Tod fiel das Herzogtum Niederbayern an Ludwig zurück, der damit Ober- und Niederbayern wieder vereinte. Dieser Zusammenschluss war ein bedeutender Wendepunkt für die territorialen Strukturen des Herzogtums und beendete eine Phase der Teilung innerhalb des Hauses Wittelsbach.
Bereits in seiner Kindheit war Johann mehrfach dynastisch verknüpft: Ursprünglich wurde eine Heirat mit einer polnischen Prinzessin geplant, die jedoch nicht zustande kam. Schließlich wurde er mit Anna von Bayern, einer Tochter Ludwigs des Bayern, vermählt. Diese Ehe diente nicht nur familiären Bindungen, sondern war auch Teil einer Vereinbarung zwischen den führenden Linien der Wittelsbacher, die auf eine Stabilisierung der regionalen Machtverhältnisse abzielte. 
Als junger Herzog trat Johann nach dem Tod seines Vaters die Nachfolge an, doch blieb seine Herrschaft von kurzer Dauer. In dieser Zeit übte sein Schwiegervater Ludwig die Vormundschaft aus und leitete wesentliche politische Entscheidungen. Nach Johann I.s frühem Tod fiel das Herzogtum Niederbayern an Ludwig zurück, der damit Ober- und Niederbayern wieder vereinte. Dieser Zusammenschluss war ein bedeutender Wendepunkt für die territorialen Strukturen des Herzogtums und beendete eine Phase der Teilung innerhalb des Hauses Wittelsbach.