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Kinder
Keine Kinder erfasst
Pfalzgraf Friedrich von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz war eine zentrale Figur der pfälzischen Wittelsbacher im 16. Jahrhundert. Als Sohn von Alexander dem Hinkenden und Bruder von Ludwig II. übernahm er nach dem frühen Tod seines Bruders eine verantwortungsvolle Aufgabe: Er führte die Vormundschaft über seinen Neffen Wolfgang und leitete damit die Regierungsgeschäfte des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken in einer entscheidenden Phase.
Unter seiner Ägide wurde die Reformation im Herzogtum maßgeblich vorangetrieben. Friedrich galt als Förderer der neuen Glaubenslehre und sorgte durch die Neugestaltung der Kirchenordnung für eine konfessionelle Festigung seiner Gebiete. Sein diplomatisches Geschick bewies er bei der Aufteilung des Erbes, aus der die eigenständige Linie Pfalz-Veldenz hervorging, deren Begründer er wurde.
Durch seine Vermählung mit Elisabeth von Hessen knüpfte er wichtige Allianzen innerhalb des protestantischen Lagers in Deutschland. Diese Verbindung sicherte seinem Haus politische Unterstützung und gesellschaftliches Ansehen. Als Residenz wählte er die Burg Veldenz an der Mosel, die er prachtvoll ausbauen ließ.
Im Stammbaum der Wittelsbacher auf „stadtgeschichte-muenchen.de“ stellt Friedrich ein wichtiges Bindeglied dar, da er die Basis für die spätere territoriale Vielfalt des Hauses legte. Seine Nachkommen führten die Linie Veldenz fort, bis diese im 17. Jahrhundert erlosch und ihre Gebiete an andere Zweige des Hauses zurückfielen. Sein Leben war geprägt vom Übergang des Mittelalters zur frühen Neuzeit und dem Bemühen, die Integrität und den Einfluss des Hauses Pfalz-Zweibrücken in unruhigen Zeiten zu bewahren.
Unter seiner Ägide wurde die Reformation im Herzogtum maßgeblich vorangetrieben. Friedrich galt als Förderer der neuen Glaubenslehre und sorgte durch die Neugestaltung der Kirchenordnung für eine konfessionelle Festigung seiner Gebiete. Sein diplomatisches Geschick bewies er bei der Aufteilung des Erbes, aus der die eigenständige Linie Pfalz-Veldenz hervorging, deren Begründer er wurde.
Durch seine Vermählung mit Elisabeth von Hessen knüpfte er wichtige Allianzen innerhalb des protestantischen Lagers in Deutschland. Diese Verbindung sicherte seinem Haus politische Unterstützung und gesellschaftliches Ansehen. Als Residenz wählte er die Burg Veldenz an der Mosel, die er prachtvoll ausbauen ließ.
Im Stammbaum der Wittelsbacher auf „stadtgeschichte-muenchen.de“ stellt Friedrich ein wichtiges Bindeglied dar, da er die Basis für die spätere territoriale Vielfalt des Hauses legte. Seine Nachkommen führten die Linie Veldenz fort, bis diese im 17. Jahrhundert erlosch und ihre Gebiete an andere Zweige des Hauses zurückfielen. Sein Leben war geprägt vom Übergang des Mittelalters zur frühen Neuzeit und dem Bemühen, die Integrität und den Einfluss des Hauses Pfalz-Zweibrücken in unruhigen Zeiten zu bewahren.