Karl XII., König von Schweden
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg
* 17.06.1682 (Stockholm) – † 11.12.1718 (Fredrikshald) Stockholm /Riddarholmskyrkan
Kinder
Keine Kinder erfasst
Karl XII. von Schweden, ein prominentes Mitglied des Hauses Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg, ging als eine der streitbarsten Gestalten der nordeuropäischen Geschichte in die Annalen ein. Seine Herrschaft war fast ausnahmslos vom Großen Nordischen Krieg geprägt, in dem er sich einer mächtigen Allianz aus Dänemark, Sachsen-Polen und dem Russischen Zarenreich unter Peter dem Großen gegenüber sah.
Als Feldherr erlangte er durch seine taktische Brillanz und seinen persönlichen Wagemut frühen Ruhm, insbesondere durch den spektakulären Sieg in der Schlacht bei Narva. Karl XII. brach mit der traditionellen barocken Hofhaltung und führte das Leben eines Soldatenkönigs, der seine Truppen meist unmittelbar auf dem Schlachtfeld anführte. Sein unnachgiebiger Kurs und die Ablehnung von Friedensangeboten führten ihn jedoch tief in russisches Territorium, was in der für Schweden verheerenden Niederlage bei Poltawa gipfelte.
Nach einem mehrjährigen Exil im Osmanischen Reich, dem sogenannten „Kalabalik von Bender“, kehrte er nach Schweden zurück, um die Verteidigung seines Reiches zu reorganisieren. Sein Bemühen, die schwedische Großmachtstellung (Stormaktstiden) gegen den Aufstieg Russlands zu verteidigen, endete schließlich vor der norwegischen Festung Fredriksten.
Trotz der militärischen Last seiner Regierungszeit initiierte er im Landesinneren bedeutende Verwaltungsreformen und förderte die Wissenschaften. Sein kinderloser Tod markierte das Ende der absolutistischen Ära in Schweden und den Übergang zur sogenannten „Freiheitszeit“. Er ruht in der Riddarholmskirche in Stockholm, umgeben von seinen Vorfahren aus dem Hause Wittelsbach.
Als Feldherr erlangte er durch seine taktische Brillanz und seinen persönlichen Wagemut frühen Ruhm, insbesondere durch den spektakulären Sieg in der Schlacht bei Narva. Karl XII. brach mit der traditionellen barocken Hofhaltung und führte das Leben eines Soldatenkönigs, der seine Truppen meist unmittelbar auf dem Schlachtfeld anführte. Sein unnachgiebiger Kurs und die Ablehnung von Friedensangeboten führten ihn jedoch tief in russisches Territorium, was in der für Schweden verheerenden Niederlage bei Poltawa gipfelte.
Nach einem mehrjährigen Exil im Osmanischen Reich, dem sogenannten „Kalabalik von Bender“, kehrte er nach Schweden zurück, um die Verteidigung seines Reiches zu reorganisieren. Sein Bemühen, die schwedische Großmachtstellung (Stormaktstiden) gegen den Aufstieg Russlands zu verteidigen, endete schließlich vor der norwegischen Festung Fredriksten.
Trotz der militärischen Last seiner Regierungszeit initiierte er im Landesinneren bedeutende Verwaltungsreformen und förderte die Wissenschaften. Sein kinderloser Tod markierte das Ende der absolutistischen Ära in Schweden und den Übergang zur sogenannten „Freiheitszeit“. Er ruht in der Riddarholmskirche in Stockholm, umgeben von seinen Vorfahren aus dem Hause Wittelsbach.