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Keine Kinder erfasst
Ruprecht Pipan war ein kurpfälzischer Thronfolger aus dem Haus Wittelsbach, dessen kurzes Leben sinnbildlich für die dynastischen Hoffnungen und Rückschläge des späten Mittelalters steht. Er wurde 1375 in Amberg als ältester Sohn des späteren Königs Ruprecht III. und der Elisabeth von Hohenzollern-Nürnberg geboren. Sein Beiname „Pipan“ ist ein seltener Beiname in der Wittelsbacher Geschichte und wurde oft als Koseform gedeutet.
Als Erstgeborener wurde er sorgfältig auf seine Rolle als künftiger Kurfürst und potenzieller König vorbereitet. Im Alter von nur 17 Jahren nahm er am Feldzug gegen die Osmanen teil und kämpfte 1396 in der verheerenden Schlacht von Nikopolis. Während viele europäische Ritter in dieser Schlacht fielen oder in Gefangenschaft gerieten, überlebte Ruprecht Pipan das Geschehen, kehrte jedoch gesundheitlich schwer gezeichnet in seine Heimat zurück.
Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit war er politisch aktiv und vertrat die Interessen seines Vaters in der Oberpfalz. Er heiratete 1392 die Gräfin Elisabeth von Sponheim, die Erbin bedeutender Gebiete an der Nahe und an der Mosel. Diese Ehe war ein strategischer Schachzug der Wittelsbacher, um ihren Einfluss im Westen des Reiches massiv auszudehnen. Da die Ehe jedoch kinderlos blieb, fiel dieses Erbe nach seinem Tod nicht direkt an seine Linie, was die pfälzische Expansion in dieser Region vorübergehend bremste.
Ruprecht Pipan verstarb im Jahr 1397 im Alter von nur 21 Jahren in Amberg, noch bevor sein Vater zum römisch-deutschen König gewählt wurde. Sein früher Tod war ein schwerer Schlag für die Dynastie, da er als begabter und loyaler Erbe galt. Er wurde in der Stiftskirche in Amberg beigesetzt, wo sein prächtiges Epitaph noch heute an ihn erinnert.
Durch seinen Tod rückten seine jüngeren Brüder in der Erbfolge nach. Sein Bruder Ludwig III. übernahm schließlich die Kurwürde, während andere Brüder Nebenlinien wie Pfalz-Neumarkt und Pfalz-Mosbach begründeten. Ruprecht Pipan bleibt in der Geschichte als die tragische Figur eines Thronfolgers, der die spätere Größe seines Vaters als König nicht mehr miterleben durfte.
Als Erstgeborener wurde er sorgfältig auf seine Rolle als künftiger Kurfürst und potenzieller König vorbereitet. Im Alter von nur 17 Jahren nahm er am Feldzug gegen die Osmanen teil und kämpfte 1396 in der verheerenden Schlacht von Nikopolis. Während viele europäische Ritter in dieser Schlacht fielen oder in Gefangenschaft gerieten, überlebte Ruprecht Pipan das Geschehen, kehrte jedoch gesundheitlich schwer gezeichnet in seine Heimat zurück.
Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit war er politisch aktiv und vertrat die Interessen seines Vaters in der Oberpfalz. Er heiratete 1392 die Gräfin Elisabeth von Sponheim, die Erbin bedeutender Gebiete an der Nahe und an der Mosel. Diese Ehe war ein strategischer Schachzug der Wittelsbacher, um ihren Einfluss im Westen des Reiches massiv auszudehnen. Da die Ehe jedoch kinderlos blieb, fiel dieses Erbe nach seinem Tod nicht direkt an seine Linie, was die pfälzische Expansion in dieser Region vorübergehend bremste.
Ruprecht Pipan verstarb im Jahr 1397 im Alter von nur 21 Jahren in Amberg, noch bevor sein Vater zum römisch-deutschen König gewählt wurde. Sein früher Tod war ein schwerer Schlag für die Dynastie, da er als begabter und loyaler Erbe galt. Er wurde in der Stiftskirche in Amberg beigesetzt, wo sein prächtiges Epitaph noch heute an ihn erinnert.
Durch seinen Tod rückten seine jüngeren Brüder in der Erbfolge nach. Sein Bruder Ludwig III. übernahm schließlich die Kurwürde, während andere Brüder Nebenlinien wie Pfalz-Neumarkt und Pfalz-Mosbach begründeten. Ruprecht Pipan bleibt in der Geschichte als die tragische Figur eines Thronfolgers, der die spätere Größe seines Vaters als König nicht mehr miterleben durfte.