Charlotte Friederike, Pfalzgräfin
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken
* 02.12.1653 (Zweibrücken) – † 27.10.1712 (Dörrmoschel) Meisenheim /Schlosskirche
Herrscher
Administratorin des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken während der Herrschaft des schwedischen Königs Karl XI. und der gleichzeitigen französischen Besetzung des Gebiets.
Eltern
Kinder
Kinder mit Wilhelm Ludwig
Charlotte Friederike von Pfalz-Zweibrücken war eine pfalzgräfliche Angehörige des Hauses Wittelsbach, deren Lebensweg eng mit den dynastischen Geschicken des Fürstentums Zweibrücken im 17. Jahrhundert verknüpft war. Als Tochter des Pfalzgrafen Johann II. von Zweibrücken und der Luise Juliane von der Pfalz entstammte sie einer Linie, die eine Brückenfunktion zwischen den verschiedenen pfälzischen Territorien einnahm.
Durch ihre Vermählung mit ihrem Cousin, Pfalzgraf Friedrich von Zweibrücken, wurde sie zur Pfalzgräfin und Herzogin von Zweibrücken. Diese Verbindung diente der dynastischen Konsolidierung innerhalb des Hauses Pfalz-Zweibrücken und sollte die Nachfolge sowie den territorialen Zusammenhalt sichern. In einer Ära, die noch von den verheerenden Folgen des Dreißigjährigen Krieges und den zunehmenden Expansionsbestrebungen Frankreichs geprägt war, repräsentierte sie die Beständigkeit ihrer Familie im rheinischen Raum.
Ihr Wirken konzentrierte sich vornehmlich auf die Wahrung der familiären Interessen und die Unterstützung ihres Gemahls bei der schwierigen Aufgabe des Wiederaufbaus und der Verwaltung des Herzogtums. Da die Ehe jedoch ohne überlebende männliche Nachkommen blieb, trug dies dazu bei, dass die Linie Pfalz-Zweibrücken nach dem Tod ihres Mannes an verwandte Zweige überging. Ihr Leben steht exemplarisch für die Rolle hochadeliger Frauen jener Zeit, deren Eheschließungen als strategische Instrumente zur Standessicherung eingesetzt wurden, und verdeutlicht gleichzeitig die Zerbrechlichkeit dynastischer Erbfolgen.
Durch ihre Vermählung mit ihrem Cousin, Pfalzgraf Friedrich von Zweibrücken, wurde sie zur Pfalzgräfin und Herzogin von Zweibrücken. Diese Verbindung diente der dynastischen Konsolidierung innerhalb des Hauses Pfalz-Zweibrücken und sollte die Nachfolge sowie den territorialen Zusammenhalt sichern. In einer Ära, die noch von den verheerenden Folgen des Dreißigjährigen Krieges und den zunehmenden Expansionsbestrebungen Frankreichs geprägt war, repräsentierte sie die Beständigkeit ihrer Familie im rheinischen Raum.
Ihr Wirken konzentrierte sich vornehmlich auf die Wahrung der familiären Interessen und die Unterstützung ihres Gemahls bei der schwierigen Aufgabe des Wiederaufbaus und der Verwaltung des Herzogtums. Da die Ehe jedoch ohne überlebende männliche Nachkommen blieb, trug dies dazu bei, dass die Linie Pfalz-Zweibrücken nach dem Tod ihres Mannes an verwandte Zweige überging. Ihr Leben steht exemplarisch für die Rolle hochadeliger Frauen jener Zeit, deren Eheschließungen als strategische Instrumente zur Standessicherung eingesetzt wurden, und verdeutlicht gleichzeitig die Zerbrechlichkeit dynastischer Erbfolgen.