Deutsche Meisterin
1922: Kugelstoßen
1923: Kugelstoßen, Diskuswurf
1924: 4 × 100-m-Staffel, Weitsprung, Kugelstoßen, Diskuswurf
1925: 4 × 100-m-Staffel
1926: 4 × 100-m-Staffel
Weltrekorde
Diskuswurf: 24,90 m (Berlin, 1. Oktober 1922)
Diskuswurf: 26,62 m (Berlin, 7. August 1923)
Kugelstoßen: 11,57 m (Leipzig, 16. August 1925)
4 × 100-m-Staffel: 50,4 s (Köln, 11. Juli 1926 mit der Staffel des Berliner SC)
siebenmal Fußballnationalspieler 1911–1913
zweimal Deutscher Fußballmeister 1910 und 1914
Olympische Spiele
2004: Bronzemedaille mit der deutschen 4 × 100-m-Lagenstaffel in Athen
2000: 4. Platz über 100 m Brust in Sydney
2000: 6. Platz über 200 m Brust in Sydney
Weltmeisterschaften
2005: Bronzemedaille mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel
2009: Bronzemedaille mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel und Europarekord
Europameisterschaften
2012: Europameisterin über 100 m Brust und mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel
2012: Bronzemedaille über 200 m Brust
2006: Silbermedaille mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel
Weitere Erfolge
2000: Doppel-Weltmeisterin auf der Kurzbahn über 50 m und 100 m Brust
2002: Europameisterin auf der Kurzbahn über 100 m Brust
2003: Europameisterin auf der Kurzbahn über 50 m und 100 m Brust
2004: Europameisterin auf der Kurzbahn über 50 m und 100 m Brust
2011: 16. deutscher Meistertitel
Bereits mit 14 Jahren begann ihre internationale Schwimmkarriere. Bis 2001 startete sie für Südafrika, ab 2002 trat sie für Deutschland an. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen gewann sie mit der deutschen 4×100-Meter-Lagenstaffel die Bronzemedaille.
2012 beendete sie ihre aktive Karriere. Anschließend engagierte sie sich im Schwimmsport und wurde 2018 Nachwuchstrainerin bei ihrem ehemaligen Verein in Wuppertal.
Poewe ist die erste Jüdin, die nach den Olympischen Spielen 1936 eine Olympiamedaille für Deutschland gewann.
Als Spieler
1954, 1955, 1957–1959, 1962–1964:
Israelischer Basketballmeister
1956, 1958, 1959, 1961, 1963–1964:
Israelischer Basketballpokalsieger
1952:
Teilnahme an den Olympischen Spielen in Helsinki
1954:
Teilnahme an der Basketball-Weltmeisterschaft
1953, 1959, 1961, 1963:
Teilnahme an den Europameisterschaften
Als Trainer
1970–1983:
14-mal Israelischer Basketballmeister mit Maccabi Tel Aviv
1970–1972, 1974, 1976–1983:
12-mal Israelischer Basketballpokalsieger mit Maccabi Tel Aviv
1977:
Europapokalsieger der Landesmeister mit Maccabi Tel Aviv
1979:
Silbermedaille bei der Europameisterschaft mit Israel
1981:
6. Platz bei der Europameisterschaft mit Israel
1983:
6. Platz bei der Europameisterschaft mit Israel
1984:
8. Platz bei den Olympischen Spielen mit der westdeutschen Nationalmannschaft
Alfred Flatow
Turnen
1896: Olympiasieger am Barren im Einzel
1896: Olympiasieger mit der Mannschaft am Barren und Reck
1896: Silbermedaille am Reck im Einzel
1898: Turnfestsieger
Gustav Felix Flatow
Turnen
1896: Olympiasieger mit der Mannschaft am Barren und Reck
1896: Teilnahme an weiteren Turnwettbewerben und Leichtathletik-Wettkämpfen
1900: Teilnahme an den Olympischen Spielen in Paris
Beide gehörten zu den ersten deutschen Olympiasiegern der Neuzeit und prägten die frühe Geschichte des deutschen Turnens.
Alfred Flatow
Alfred Flatow wurde 1869 in Danzig geboren. Nach seiner erfolgreichen Sportkarriere engagierte er sich für den jüdischen Sport und war 1903 Mitbegründer der Jüdischen Turnerschaft. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er als Jude verfolgt und emigrierte 1938 in die Niederlande. Nach der deutschen Besetzung wurde er verhaftet und 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo er im Dezember desselben Jahres starb.
Gustav Felix Flatow
Gustav Felix Flatow wurde 1875 in Berent in Westpreußen geboren und war ein Cousin Alfred Flatows. Nach seiner Sportkarriere arbeitete er als Kaufmann und Unternehmer. 1933 emigrierte er wegen der nationalsozialistischen Verfolgung in die Niederlande. Nach der deutschen Besetzung lebte er zunächst im Versteck, wurde jedoch Ende 1943 mit seiner Familie verhaftet und 1944 nach Theresienstadt deportiert. Dort starb er im Januar 1945.
Hochsprung
1934: Britische Meisterin
1936: Deutsche Meisterin und deutsche Rekordhalterin mit 1,60 m
1937: US-amerikanische Meisterin
1938: US-amerikanische Meisterin
Kugelstoßen
1937: US-amerikanische Meisterin
Weitere Auszeichnung
1980: Aufnahme in die International Jewish Sports Hall of Fame
Schach
1894: Gewinn der Weltmeisterschaft durch den Sieg über Wilhelm Steinitz
1894–1921: Schachweltmeister
1896/97: Titelverteidigung gegen Wilhelm Steinitz
1907: Titelverteidigung gegen Frank Marshall
1908: Titelverteidigung gegen Siegbert Tarrasch
1910: Titelverteidigung gegen Carl Schlechter
1921: Verlust des Weltmeistertitels an José Raúl Capablanca
Lasker war mit 27 Jahren Amtszeit der am längsten amtierende Schachweltmeister der Geschichte.
Fußball
1910: Deutscher Meister mit dem Karlsruher FV
1911–1913: 6 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft
1912: 10 Tore im olympischen Fußballturnier in Stockholm
Mit 10 Treffern in einem Spiel gegen Russland erzielte Fuchs bei den Olympischen Spielen 1912 einen bis heute herausragenden Rekord für die deutsche Nationalmannschaft.
Ringen
Julius und Hermann Baruch gehörten zu den erfolgreichen deutschen Ringern ihrer Zeit. Beide errangen nationale Meistertitel und vertraten Deutschland bei internationalen Wettkämpfen.
Gewichtheben
Neben dem Ringen waren die Brüder auch im Gewichtheben erfolgreich. Sie zählten zu den bekanntesten jüdischen Kraftsportlern Deutschlands und feierten auch in dieser Disziplin nationale Erfolge.
Fußball
1889: Mitbegründer des ersten deutschen Fußballvereins in Karlsruhe
1891: Mitbegründer des Karlsruher Fußballvereins
1894: Organisation des ersten internationalen Fußballspiels auf deutschem Boden
1895: Mitbegründer des Internationalen Fußballklubs in Karlsruhe
Bensemann gehörte zu den frühen Pionieren des deutschen Fußballs. Er war weniger als Spieler als vielmehr als Organisator, Vereinsgründer und Förderer maßgeblich an der Entwicklung des Fußballs in Deutschland beteiligt.
Leichtathletik
1929: Deutsche Meisterin im Speerwurf mit 38,24 m
1933: Englische Rekordhalterin im Diskus- und Speerwurf
1933: Europäische Meisterin der Makkabi-Vereine im Speerwurf und Diskuswurf
1935: Drei Silbermedaillen bei der Makkabiah in Tel Aviv
1937: Südafrikanische Meisterin im Speerwurf
Martha Jacob war eine vielseitige Leichtathletin und wurde 1931 als erste ausländische Trainerin der britischen Frauen-Leichtathletiknationalmannschaft engagiert.
Boxen
1929: Berlin-Brandenburgischer Meister im Mittelgewicht
1931: Deutscher Meister im Mittelgewicht
1933: Deutscher Meister im Halbschwergewicht
1935: Sieg über den ehemaligen Weltmeister Mickey Walker
1938: Platz 6 der Weltrangliste des Magazins „The Ring“
Nach seiner Flucht setzte Seelig seine Boxkarriere in den USA erfolgreich fort. Insgesamt bestritt er 57 Kämpfe, von denen er 40 gewann, darunter 9 durch K.-o.
Fechten
1925–1930: Sechsmal Deutsche Meisterin im Florett
1928: Olympiasiegerin im Florett bei den Olympischen Spielen in Amsterdam
1929 und 1931: Europameisterin im Florett
1936: Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Berlin
1937: Weltmeisterin im Florett
1934–1946: Achtmal US-amerikanische Meisterin im Florett
Helene Mayer gewann insgesamt zwei olympische Medaillen und gehörte über viele Jahre zur internationalen Spitze des Frauenfechtens.
Tennis
1924: Deutsche Hallenmeisterin im Dameneinzel
1925: Deutsche Meisterin im Dameneinzel
1925: Gewinn von acht von neun möglichen deutschen Meistertiteln
1926: Teilnahme an internationalen Turnieren an der französischen Riviera
1927: Teilnahme an den Französischen Meisterschaften, Achtelfinale
1932: Rang 9 der deutschen Tennisrangliste
Nelly Neppach gehörte in den 1920er Jahren zur Spitze des deutschen Frauentennis und galt als eine der ersten deutschen Sportlerinnen mit internationalem Ruf.
Eishockey
1930–1938: Mitglied der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft
1932: Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen in Lake Placid
1936: Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen
1930–1938: Mehrfacher deutscher Meister mit dem SC Riessersee
Rudi Ball gehörte zu den erfolgreichsten deutschen Eishockeyspielern der 1930er Jahre. Er spielte als Stürmer und war für seine technische Stärke und Torgefahr bekannt.