Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Der Rat der Stadt wird gezwungen in der Maxburg vor einem Bildnis Karl Theodors Abbitte zu leisten.
Das „Regulativ über die hiesige Judenschaft“ legt fest, dass nur Juden mit einer Matrikelnummer ein Aufenthaltsrecht erhalten. Erstmals werden Aufenthalts-, Niederlassungs- und Handelsrechte in einer allgemeinverbindlichen Form geregelt. Gleichzeitig wird die jüdische Gemeinde dazu aufgefordert, eine eigene Schule zu gründen, um den Bildungsbedarf innerhalb der Gemeinde selbst zu decken.
Der Leibzoll für Juden in Bayern wird aufgehoben.
Die „Chewra Kadischa“, die sich um Bestattungen kümmert, und die „Chewra Talmud Tora“, die der religiösen Bildung dient, werden zu einem gemeinsamen Verein zusammengeführt. Diese Vereinigung stärkt die organisatorische Struktur der jüdischen Gemeinde in München.
Nach der Niederlage bei Sedan und der Gefangennahme von Napoleon III. führte eine Revolution in Paris zur Ausrufung der Dritten Republik und zur Bildung des "Gouvernement de la Défense Nationale" unter General Trochu. Diese Regierung, bestehend aus prominenten Republikanern wie Gambetta und Favre, hatte das Ziel, Frankreich gegen die preußische Invasion zu verteidigen und die nationale Einheit zu wahren. Trotz ihrer Bemühungen konnte sie die Belagerung von Paris nicht verhindern.
Architekt: G. v. Neureuther
Von der Erzgießerei Ferdinand von Miller wurde das Erzstandbild Max II. über den Königsplatz zu seinen Standort in die Maximilianstraße transportiert.
1886 bezog sie den repräsentativen Neubau (pompöse Dreiflügel-Anlage in palastartigem Gründerzeitbau) von Gottfried von Neureuther (Bauzeit von 1876–1885) in der Akademiestraße/Leopoldstraße beim Siegestor, in dem sie auch heute noch ihren Sitz hat.
After Dark war der erste kommerziell erfolgreiche Bildschirmschoner und setzte neue Maßstäbe für Kreativität und Funktionalität. Besonders das Modul Flying Toasters mit seinen animierten fliegenden Toastern wurde weltberühmt. Ursprünglich für Macintosh und später auch für Windows entwickelt, bot die Software zahlreiche originelle Animationen. Sie schützte CRT-Bildschirme vor Einbrennen und wurde zugleich ein Kultsymbol der 1990er-Jahre, das technische Innovation mit spielerischem Design verband.
Thüringen wurde neu gegründet, indem mehrere kleine sächsische Fürstentümer zusammengeschlossen wurden. Diese Neugründung war Teil der politischen Neugliederung Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg. Zu den Gebieten, die in Thüringen aufgingen, gehörten unter anderem Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Gotha und weitere kleine Fürstentümer. Die Schaffung des neuen Landes Thüringen markierte einen wichtigen Schritt in der Vereinfachung und Zentralisierung der Verwaltung in der Weimarer Republik.
In München eskalierten 1968 die Proteste der Studentenbewegung vor der lokalen Bild-Zeitungs-Redaktion des Axel-Springer-Verlags. Auslöser war das Attentat auf Rudi Dutschke, für das viele Demonstranten die hetzerische Berichterstattung der Bild-Zeitung verantwortlich machten. Studenten blockierten die Auslieferung der Zeitung und protestierten lautstark gegen die als reaktionär empfundene Medienpolitik des Springer-Konzerns. Es kam zu Konfrontationen mit der Polizei, die gewaltsam gegen die Demonstranten vorging. Die Münchner Proteste waren Teil einer bundesweiten Bewegung, die sich gegen die alten Machtstrukturen richtete und die Forderung nach gesellschaftlicher Reform laut machte.