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In der Tschechoslowakei übernahm die Kommunistische Partei unter sowjetischem Einfluss die vollständige Kontrolle über die Regierung. Nach massiven politischen Spannungen und dem Rücktritt nichtkommunistischer Minister bildete Klement Gottwald eine neue, kommunistisch dominierte Regierung. Präsident Edvard Beneš, der sich gegen die Entwicklung stellte, trat später unter Druck zurück. Gottwald übernahm daraufhin das Präsidentenamt. Diese Machtergreifung beendete die parlamentarische Demokratie im Land und führte zur Errichtung einer sozialistischen Einparteienherrschaft. Das Ereignis gilt als ein Schlüsselmoment im frühen Kalten Krieg.