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Papst Johannes XXII. erhob Anklage gegen Ludwig IV. von Bayern, da dieser ohne päpstliche Zustimmung die römisch-deutsche Königswürde beanspruchte. Der Papst betrachtete die Wahl Ludwigs als unrechtmäßig und forderte seine Unterwerfung. Der Konflikt eskalierte zu einem Machtkampf zwischen Kaisertum und Papsttum, der in der Exkommunikation Ludwigs gipfelte. Ludwig wehrte sich gegen die päpstlichen Ansprüche und suchte Unterstützung im Reich, wodurch die Auseinandersetzung um die Vorherrschaft in Europa weiter verschärft wurde.