1290 – Edward I. weist Juden aus England aus

1290 erließ König Edward I. das Edikt zur Ausweisung der Juden aus England. Etwa 2.000 bis 3.000 Menschen mussten das Land verlassen. Gründe waren religiöse Vorurteile, wirtschaftliche Spannungen und Schuldenprobleme des Adels. Jüdisches Eigentum fiel teils der Krone zu. Die Ausweisung blieb bis 1656 bestehen und beendete die mittelalterliche jüdische Präsenz Englands.