1.5.1944 – Massaker in Athen
Das Massaker von Kaisariani in Athen gehört zu den bekanntesten Verbrechen der deutschen Besatzung Griechenlands. Deutsche Truppen erschossen zweihundert griechische Gefangene als Vergeltung für einen Angriff von Widerstandskämpfern. Die Opfer waren überwiegend politische Häftlinge aus dem Lager Chaidari. Der Schießplatz von Kaisariani wurde nach dem Krieg zu einem bedeutenden Erinnerungsort des griechischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Bis heute gilt das Massaker als Symbol für die brutale Besatzungspolitik und die Verfolgung der griechischen Bevölkerung während des Zweiten Weltkriegs.