Walter Dürig
| geboren | 17.03.1913 (Breslau) |
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| gestorben | 01.10.1992 (München) |
| Berufsgruppe | Geistliche (Geistliche) |
| Beruf | Theologe Liturgiewissenschaftler |
| Personenverzeichnis | Dr. theol., Dr. phil., Prof. |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 21-8-002 |
| Wikipedia | Walter_Dürig_(Theologe) |
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Walter Dürig wurde 79 Jahre alt. |
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Walter Dürig war ein deutscher katholischer Theologe und Liturgiewissenschaftler. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Breslau wurde er zum Priester geweiht und war zunächst in der Pfarrseelsorge tätig. Während des Zweiten Weltkriegs leitete er als Präfekt das Breslauer Theologenkonvikt Marianum und promovierte in Philosophie und Theologie.
Nach seiner Übersiedlung nach München habilitierte er sich an der Universität München und wurde dort Privatdozent. Lehrtätigkeiten führten ihn anschließend nach Regensburg und Freiburg. 1960 kehrte er nach München zurück, wo er als Professor für Liturgiewissenschaft und Pastoraltheologie wirkte und zugleich das Priesterseminar Georgianum leitete. Von 1966 bis 1980 war er Professor für Liturgiewissenschaft.
Dürig beschäftigte sich insbesondere mit der Geschichte, Theologie und Frömmigkeit der Liturgie. Zu seinen wichtigen Veröffentlichungen gehören Imago, Geburtstag und Namenstag und Pietas liturgica. Auch nach seiner Emeritierung blieb er wissenschaftlich tätig und prägte die Münchner Liturgiewissenschaft nachhaltig.