Dipl-.-Ing. Theodor Freytag
| geboren | 10.08.1865 (Schweinfurt) |
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| gestorben | 30.10.1933 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Bauingenieur Ministerialdirektor |
| Personenverzeichnis | Freytag Theodor |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | UH-C-050 |
| Wikipedia | Theodor_Freytag |
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Dipl-.-Ing. Theodor Freytag wurde 68 Jahre alt. |
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Theodor Freytag war ein deutscher Bauingenieur und bayerischer Baubeamter. Nach seinem Studium an der Technischen Hochschule München trat er in den staatlichen Baudienst ein und war zunächst im Straßen- und Flussbau tätig. Zu seinen frühen bedeutenden Aufgaben gehörte der Bau der Kesselbergstraße zwischen Kochel- und Walchensee.
Später leitete er das Straßen- und Flussbauamt Würzburg und wurde mit der staatlichen Bauleitung für das Walchenseekraftwerk betraut. Beim Ausbau der Staustufe Schweinfurt setzte er sich für den Einsatz eines Walzenwehrs ein und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Schiffbarkeit des Mains.
Nach dem Ersten Weltkrieg wechselte Freytag in das Bayerische Staatsministerium des Innern, wo er für Wasserkraftausnutzung und Elektrizitätsversorgung zuständig war. Er wirkte maßgeblich an der Planung und Entwicklung der bayerischen Wasserkraftwirtschaft mit. Von 1929 bis 1932 leitete er als Ministerialdirektor die Oberste Baubehörde in Bayern. Zu seinen Veröffentlichungen zählen mehrere grundlegende Arbeiten über das Walchenseewerk und die Nutzung der Wasserkraft.