Dr. phil., Prof. Lottlisa Behling
| geboren | 15.07.1909 (Neustettin, Pommern) |
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| gestorben | 09.01.1989 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Kunsthistorikerin |
| Personenverzeichnis | Behling Lottlisa |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 122-1-021 |
| Wikipedia | Lottlisa_Behling |
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Dr. phil., Prof. Lottlisa Behling wurde 80 Jahre alt. |
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Lottlisa Behling (1909–1989) war eine deutsche Kunsthistorikerin und Hochschullehrerin. Sie wurde am 28. Dezember 1909 in Berlin geboren und studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte an den Universitäten Berlin und München. 1933 wurde sie in Berlin promoviert.
Nach ihrer Promotion arbeitete Behling zunächst wissenschaftlich und widmete sich insbesondere der mittelalterlichen Kunstgeschichte. Ihr Forschungsschwerpunkt lag auf der christlichen Ikonografie, der mittelalterlichen Buchmalerei und der Symbolik in der Kunst. Sie veröffentlichte grundlegende Untersuchungen zur Pflanzensymbolik und zur Bedeutung von Pflanzenmotiven in der mittelalterlichen Kunst.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Behling als wissenschaftliche Mitarbeiterin und später als Hochschullehrerin tätig. 1958 habilitierte sie sich an der Universität Halle. Von 1960 bis 1974 lehrte sie als Professorin für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu ihren wichtigsten Veröffentlichungen zählt das mehrfach aufgelegte Werk „Die Pflanze in Kunst und Kunstgeschichte“, das ihren Ruf als ausgewiesene Kennerin der mittelalterlichen Symbolik begründete.
Lottlisa Behling starb am 24. Januar 1989 in Berlin.