Graf Carl von Klinckowstroem
| geboren | 26.08.1884 (Potsdam) |
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| gestorben | 29.08.1969 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Publizist Technikhistoriker Kulturhistoriker |
| Personenverzeichnis | Klinckowstroem Carl von |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 115-U-077 |
| Wikipedia | Carl_Graf_von_Klinckowstroem |
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Graf Carl von Klinckowstroem wurde 85 Jahre alt. |
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Carl Graf von Klinckowstroem war ein deutscher Kultur- und Technikhistoriker, Publizist und Privatgelehrter. Er studierte Literaturgeschichte, Philosophie und Physik in München und Erlangen und wandte sich früh der Geschichte der Naturwissenschaften und Technik zu. Besonders beschäftigte er sich mit der Geschichte der Physik und mit Johann Wilhelm Ritter.
Gemeinsam mit anderen Fachhistorikern gab er wissenschafts- und technikgeschichtliche Schriftenreihen und Zeitschriften heraus. Damit gehörte er zu den Wegbereitern der Technikgeschichte in Deutschland. In München lebte er als unabhängiger Publizist und pflegte Kontakte zu einem Kreis von Künstlern, Schriftstellern und Gelehrten.
Später beschäftigte sich Klinckowstroem zunehmend mit Okkultismus und Zauberkunst und veröffentlichte dazu zahlreiche Beiträge. Während der NS-Zeit trat er der NSDAP bei und übernahm Funktionen in der Deutschen Arbeitsfront sowie im Hauptarchiv der Partei, wo er sich mit Kulturpolitik und Kulturgeschichte befasste.
Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er wieder als Publizist und veröffentlichte unter anderem „Die Zauberkunst“ und „Knaurs Geschichte der Technik“. Für die Neue Deutsche Biographie verfasste er zahlreiche Beiträge. Sein Nachlass befindet sich im Archiv des Deutschen Museums in München.