Albert Decker
| geboren | 01.10.1883 (Klingenmünster) |
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| gestorben | 10.12.1967 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Jurist Heimatforscher |
| Personenverzeichnis | Decker Albert |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 76-11-006 |
| Wikipedia | Albert_Decker_(Jurist) |
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Albert Decker wurde 84 Jahre alt. |
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Albert Decker war deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter und Heimatforscher. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in München und Berlin trat er in den bayerischen Staatsdienst ein. Zunächst im Bayerischen Innenministerium tätig, wechselte er später in das Bayerische Kultusministerium, wo er in der Hochschulabteilung als Ministerialrat wirkte.
1941 wurde Decker zwangsweise in den Ruhestand versetzt. Hintergrund war insbesondere seine Haltung für die Freiheit der Wissenschaft. Nach dem Ende des NS-Regimes wurde er rehabilitiert und kurzzeitig als Ministerialdirektor wieder im Kultusministerium eingesetzt. Anschließend wurde er Senatspräsident am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof und stellvertretender Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichts.
Neben seiner juristischen Tätigkeit widmete sich Decker intensiv der Geschichte seiner pfälzischen Heimat, insbesondere Klingenmünsters und der dortigen Benediktinerabtei. Seine Forschungen erschienen in zahlreichen landesgeschichtlichen Fachzeitschriften. Die Universität München verlieh ihm die Ehrendoktorwürde. Zudem erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz und den Bayerischen Verdienstorden. Seine Heimatgemeinde Klingenmünster ernannte ihn zum Ehrenbürger.