Stefan Askenase
| geboren | 10.07.1896 (Lemberg, Galizien, Österreich-Ungarn) |
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| gestorben | 18.10.1985 (Bad Godesberg) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Pianist |
| Suchbegriffe | Münchner Musikgeschichte |
| Personenverzeichnis | Askenase Stefan |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 69-11-010 |
| Wikipedia | Stefan_Askenase |
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Stefan Askenase wurde 89 Jahre alt. |
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Stefan Askenase (1896–1985) war ein international renommierter Pianist und bedeutender Chopin-Interpret. Er wurde am 10. Juli 1896 in Lemberg geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung unter anderem bei Emil von Sauer und Joseph Marx in Wien. Nach ersten beruflichen Stationen in Lemberg und Kairo begann 1925 seine langjährige internationale Konzerttätigkeit von Brüssel aus. 1951 wurde Askenase belgischer Staatsbürger.
Neben seiner Tätigkeit als Konzertpianist wirkte er als gefragter Klavierpädagoge. Er unterrichtete unter anderem in Rotterdam und Brüssel und gab Meisterkurse an den Musikhochschulen in Hamburg und Köln. Zu seinen Schülern gehörten später so bedeutende Pianisten wie Martha Argerich und Mitsuko Uchida.
Besonders bekannt wurde Askenase durch seine Interpretationen der Werke Frédéric Chopins. Daneben widmete er sich intensiv der Musik von Bach, Mozart und Haydn. In den 1950er Jahren entstanden zahlreiche Chopin-Aufnahmen für die Deutsche Grammophon.
1966 übersiedelte Askenase nach Bonn. Er starb dort am 18. Oktober 1985. Seine letzte Ruhestätte befindet sich gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Ingrid auf dem Münchner Nordfriedhof.