Burghöfer Friedrich
| geboren | 24.04.1890 (Neuhemsbach) |
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| gestorben | 18.11.1967 (Schramberg) |
| Berufsgruppe | Wissenschaftler (Wissenschaftler) |
| Beruf | Bevölkerungswissenschaftler |
| Personenverzeichnis | Burghöfer Friedrich |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 100-5-010/011 |
| Wikipedia | Friedrich_Burgdörfer |
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Burghöfer Friedrich wurde 77 Jahre alt. |
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riedrich Burgdörfer war ein deutscher Bevölkerungswissenschaftler und Statistiker. Nach seinem Studium der Staatswissenschaften in München arbeitete er zunächst am Bayerischen Statistischen Landesamt und wurde Schüler des Statistikers Friedrich Zahn. 1921 wechselte er zum Statistischen Reichsamt in Berlin, wo er später die Abteilung für Bevölkerungs-, Betriebs-, Landwirtschafts- und Kulturstatistik leitete. An mehreren Volkszählungen, darunter 1925, 1933 und 1939, war er maßgeblich beteiligt.
Burgdörfers wissenschaftliche Arbeit war eng mit eugenischen und bevölkerungspolitischen Vorstellungen verbunden. Während der NS-Zeit gehörte er dem Sachverständigenbeirat für Bevölkerungs- und Rassenpolitik an, trat der NSDAP bei und war in verschiedenen Institutionen der nationalsozialistischen Rassen- und Bevölkerungspolitik tätig. 1939 wurde er Präsident des Bayerischen Statistischen Landesamtes und Honorarprofessor an der Universität München.
Nach 1945 setzte er seine wissenschaftliche Tätigkeit fort. Bekannt wurde insbesondere sein Werk Volk ohne Jugend, in dem er sich mit Geburtenrückgang und Überalterung beschäftigte und die Begriffe „Pyramide“, „Glocke“ und „Urne“ zur Beschreibung von Altersstrukturen prägte.