Heinrich Hermelink
| geboren | 30.12.1877 (Mulki bei Mangalore, Indien) |
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| gestorben | 11.02.1958 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Kirchenhistoriker |
| Personenverzeichnis | Hermelink Heinrich |
| Friedhof | Friedhof Obermenzing |
| Lage | 20-2-035 |
| Wikipedia | Heinrich_Hermelink |
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Heinrich Hermelink wurde 81 Jahre alt. |
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Heinrich Hermelink war ein deutscher evangelischer Kirchenhistoriker und Hochschullehrer. Nach seinem Studium der Philosophie und Theologie promovierte und habilitierte er sich in Leipzig. Anschließend lehrte er dort und wurde später Professor für Kirchengeschichte an den Universitäten Kiel, Bonn und Marburg.
Im Ersten Weltkrieg wurde Hermelink schwer verwundet. 1920 übernahm er in Marburg das Kommando über eine demokratisch gesinnte Studenteneinheit, die sich deutlich von anderen Verbänden des Studentenkorps unterschied. Als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus wurde er 1935 zwangsweise emeritiert. Danach arbeitete er als Pfarrer und siedelte später nach München über. Nach dem Ende der NS-Herrschaft wurde er dort Honorarprofessor.
Hermelink veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte, insbesondere zur Geschichte der evangelischen Kirche in Württemberg und Hessen. Auch das Verhältnis von Katholizismus und Protestantismus beschäftigte ihn. Zu seinen bedeutenden Werken zählt die mehrbändige Darstellung Das Christentum in der Menschheitsgeschichte. Für seine wissenschaftlichen und kirchlichen Verdienste erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz.