Dr. Rer. nat., Prof. Walter Hoppe
| geboren | 21.03.1917 (Wallsee/Donau) |
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| gestorben | 03.11.1986 (Lochham) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Physiker |
| Personenverzeichnis | Hoppe Walter |
| Friedhof | Waldfriedhof - Alter Teil |
| Lage | 172-W-016 |
| Wikipedia | Walter_Hoppe_(Physiker) |
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Dr. Rer. nat., Prof. Walter Hoppe wurde 69 Jahre alt. |
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Walter Hoppe war ein deutscher Physiker und Biophysiker. Nach seiner Promotion an der Karlsuniversität in Prag widmete er sich der Erforschung biologischer Strukturen mit physikalischen Methoden. Von 1964 bis 1985 leitete er das Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried.
Besondere Bedeutung erlangte Hoppe durch seine Arbeiten zur Röntgenbeugung und Elektronenmikroskopie. Er entwickelte die Ptychographie und arbeitete an Verfahren zur dreidimensionalen Rekonstruktion biologischer Makromoleküle. Seine Forschungen zielten darauf, auch nichtkristalline Strukturen mit hoher Auflösung dreidimensional darzustellen. Die von ihm entwickelten mathematischen Rekonstruktionsverfahren wurden zu wichtigen Grundlagen moderner bildgebender Verfahren.
Zu seinen Schülern gehörte Joachim Frank, der später für seine Arbeiten zur Kryo-Elektronenmikroskopie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Hoppe war Mitglied der Leopoldina und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Seine wissenschaftlichen Arbeiten trugen wesentlich zur Entwicklung der dreidimensionalen Elektronenmikroskopie und der strukturellen Biologie bei.