Die Hofstatt
 

Die Hofstatt

Die Hofstatt

Koloriert (Willhalm Gerhard)


Die Hofstatt

Orginal Besuchen


Abb. 56. Die Hofstatt.

Die Hofstatt, die heute noch als kleine sackartige Platzanlage neben dem Färbergraben erhalten ist, trug ihren Namen als ein größerer vom Ende des 13. bis 14. Jahrhunderts stehender Grundbesitz nach dem Eigentümer, dem Slaespecken Hofstatt101); der Hofraum wurde später mit den städtischen Gebäuden umbaut. Lipowsky glaubt, daß diese Hofstatt unter Herzog Heinrich dem Löwen entstanden ist, der sich in der Nähe einn Palast gebaut haben soll; genauere Anhaltspunkte hiefür fehlen ihm aber offenbar.102)

Beachtenswert ist der Vorbau des Hauses rechts, an den Färbergraben angrenzend; er erinnert sehr an Vorbauten gleicher Art,wie man sie noch in Tirol (besonders in Südtirol) sieht. Die Verwandschaft altbayerischer Bauweise mit der Tirols ist unverkennbar; auch Dr. Karl Trautmann hat auf diese nahen Beziehungen schon hingewiesen.

Die Hoftstatt war zu jener Zeit zweifellos eine der reizvollsten Platzanlagen der ganzen Stadt; ihre Grundrißform und Geschlossenheit hat sich übrigens bis heute erhalten, wenn auch der frühere malerische Reiz vollständig verschwunden ist.

Die unserem Bilde gegenüberliegende Häuserseite des Platzes stand in ihrer Höhenentwicklung im richtigen Verhältnis zur Briet des Platzes.

Titel Die Hofstatt
Autor Steinlein Gustav
Ort München
Lat/Lng 0 - 0
Suchbegriff Stadtmodell 
Bildart Zeichnung
Bildgröße 1743px - 1328px
Bild 1975/11/751125_000000

Abb. 56. Die Hofstatt.

Die Hofstatt, die heute noch als kleine sackartige Platzanlage neben dem Färbergraben erhalten ist, trug ihren Namen als ein größerer vom Ende des 13. bis 14. Jahrhunderts stehender Grundbesitz nach dem Eigentümer, dem Slaespecken Hofstatt101); der Hofraum wurde später mit den städtischen Gebäuden umbaut. Lipowsky glaubt, daß diese Hofstatt unter Herzog Heinrich dem Löwen entstanden ist, der sich in der Nähe einn Palast gebaut haben soll; genauere Anhaltspunkte hiefür fehlen ihm aber offenbar.102)

Beachtenswert ist der Vorbau des Hauses rechts, an den Färbergraben angrenzend; er erinnert sehr an Vorbauten gleicher Art,wie man sie noch in Tirol (besonders in Südtirol) sieht. Die Verwandschaft altbayerischer Bauweise mit der Tirols ist unverkennbar; auch Dr. Karl Trautmann hat auf diese nahen Beziehungen schon hingewiesen.

Die Hoftstatt war zu jener Zeit zweifellos eine der reizvollsten Platzanlagen der ganzen Stadt; ihre Grundrißform und Geschlossenheit hat sich übrigens bis heute erhalten, wenn auch der frühere malerische Reiz vollständig verschwunden ist.

Die unserem Bilde gegenüberliegende Häuserseite des Platzes stand in ihrer Höhenentwicklung im richtigen Verhältnis zur Briet des Platzes.

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