| Name | Kath. Kirche Hl. Kreuz |
| Stadtbezirk | 12. Schwabing-Freimann |
| Stadtbezirksteil | Freimann |
| Straße | Kurt-Landauer-Weg 8 |
| Sakral | katholisch |
| Kategorie |
Religiöse Bauwerke Kirche |
| Baustil | Keine Kategorie |
| Unterkategorie | Kirche |
| Suchbegriffe | Kath. Kirche Hl. Kreuz |

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Bemerkung
(ehem. Lottlisa-Behling-Weg 7)
Kath. Kirche Hl. Kreuz, Chorturmkirche mit Satteldach, 11. Jh.; mit Ausstattung, u. a. romanische Wandmalereien direkt auf Ziegel;
Friedhof bei der Kirche mit Grabsteinen.
Beschreibung
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<strong>Heiligkreuz</strong> Von der bereits im 9. )h. erwähnten Ansiedlung aning (Fredmaringen) in der >Fröttmaninger Heide< nichts mehr erhalten. Weihe der ersten (vermutlich hölzernen) Kirche für 815 überliefert, zwischen 10. und 12. Jh. Errichtung einer steinernen Chorturmkirche. Ursprünglich Filialkirche von St. Katharina in Garching (bis 1904), ab 1930 zur Pfarrei St. Albert (Freimann). - Der heutige Bau des Kirchleins im Kern romanisch, im 14.)h. verändert, 1735/36 barockisiert. Restaurierung 1892-1902 und 1934 (Deckenbilder); erst Renovierung 1979-80 verhinderte Verfall der Kirche durch Dachschäden und weitere Ausraubung; Innenrestaurierung 1981-83.</p>
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<strong>Beschreibung:</strong> Rechteckiger Baukörper mit Satteldach, östlich der wuchtige Turm (auch mit Satteldach), im Untergeschoss Rundbogenfries über Deutschem Band, darüber Blendfelder. Am ganzen Bau gemalte Eckrustika, Gesimse und Rahmungen (18. Jh.) in ursprünglicher Form erneuert. DieTüren im Portal an Südseite mit umgearbeiteten Pflugscharen beschlagen. Das/nnere, ein dreijochiger, z.T. weiß verputzter Saalraum unter barockem Spiegelgewölbe, im Osten quadratischer, eingezogener Altarraum (an dessen Nordseite Sakristeianbau), im Westen von gefaster Holzstütze (17. Jh.) getragene hölzerne Empore. Das Deckengemälde >Verehrung des Hl. Kreuzes< (durch Kaiser Heraklius und den Patriarchen von Jerusalem 627), umgeben von vier Eckmedaillons (Hll. Petrus, Magdalena, Franziskus, Franz Xaver), wohl um 1736/40, Maler unbekannt. Im Hoch-altar Kreuzigungsbild, flankiert von den Hll. Erasmus (Kopie) und Silvester, in denSe/-tenaltären links Hl. Sebastian, flankiert von Georg und Florian, rechts Mater dolorosa (18. Jh. aus einem Bildstock an der Freisinger Landstraße), flankiert von Katharina und Clemens (alle drei Altäre: 17. Jh.). Die Assistenzfiguren der beiden Seitenaltäre sind Arbeiten von Laienschnitzern aus der benachbarten Freimanner >Auensiedlung<, Ende 20. Jh. -Von besonderer Bedeutung die 1981 entdeckten Ornamentmalereien*, wohl Ende 13. Jh., an freiliegenden Stellen von Ost-, Süd- und Nordwänden: v. a. geometrische Symbolzeichen, direkt auf die Ziegel gemalt.</p>
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<strong>Bedeutung: </strong>Eine der ältesten Kirchen im Stadtgebiet; als Bautypus >Chorturmkirche<, eine v. a. für das Bistum Freising verbindliche Bauform (z.B. alte Giesinger Kirche, St. Johann Baptist in Johanneskirchen, -> Gleißenbachstraße 2, oder St. Nikolaus in Freimann, > Heinrich-Groh-Straße 11). Die nur z.T. freigelegten romanischen Malereien aus zwei Gründen bemerkenswert: sehr wenige Reste romanischer Wandmalereien in Bayern und v. a. im Raum München aus dieser Epoche erhalten; einzigartig die direkt auf Ziegel wand angewandte Maltechnik.</p>
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<strong>Nachtrag 2006</strong></p>
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Ein Nachbau der Kirche durch Timm Ulrichs 2005 im Maßstab 1:1 soll - teils im begrünten Müllberg verschwindend - als »bleibende Erinnerungsgeste« an die verschwundene Siedlung Fröttmaning erinnern.</p>
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