Zum Inhalt springen
Menü

Alte Bücher

Zum Buch

Seite 54
PDF Export

Alt-Münchner-Bilderbuch

Nr. 54

Nr. 54. Sepia A. v. L. Huber nach Lebschée. Das „Theckenthor“ in der Westenriederstraße, abgebrochen 1867. Ein hoher Turm der Stadtmauer am äußersten Ende des Sterneckergäßchens. Durch den Turm führte ein Torweg über den äußeren Bach. Es hatte seinen Namen von dem Titularherzog Konrad von Teck, welcher lange Zeit in München (in der Nähe des Isarthores) wohnhaft war. Zu seiner Bequemlichkeit ließ man den Durchbruch durch den früher (1337) Färbertor genannten Turm herstellen, damit er leichter zu seiner Wohnung gelangen konnte. Mit dem Tode des Herzogs (1348) wurde das Tor wieder zugemauert. Später diente der Turm vorübergehend als Gefängnis wie der Falkenturm. 

Lit. J. M. Mayer. Münchener Stadtbuch. 1868. S. 209.