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Seite 26
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Alt-Münchner-Bilderbuch

Nr. 26

Abbildung zum Eintrag

Nr. 26. K. aus Wenings Topographie (ca. 1700). „Der Churfürstlichen Fabrica-Woll=Werk=Hauß in der Au.“ Reste davon noch in der heutigen Lilienstraße. Oben links Tafel mit Erklärungen. Von Kurfürst Max Emanuel erbaut als Tuch= und Wollfabrik, Spinnerei usw. 1740 von Kaiser Karl als Wohnung eines türkischen Gesandten eingerichtet. 1745 von Werle wieder zu einer Tuchfabrik umgeschaffen. Später von Schmalz & Fehr zu einer Zeugfabrik erweitert, bis auch diese 1782 wieder einging. Von Graf Rumford 1789 in ein militärisches Arbeitshaus umgestaltet und zu einem Montur=Magazin=Amt verwendet. 1799 jedoch wieder aufgehoben. Seit 1802 von Komm.=Rat Brügelmann als Persfabrik, Baumwollspinnerei und Wollensärberei betrieben, später auch Maschinenfabrik. 1838 noch als Rotgarnfabrik erwähnt. 

Lit. Lor. Hübner, Mchn. 1803, S. 408 u. ff. Lit. A. Baumgärtner, Polizei-Übersicht, Mchn. 1805, XLV.