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Seite 132

Bautechnischer Führer durch München 1876

Die Bauten Münchens.

II. Staats- und königliche Gebäude öffentlichen Zweckes. Denkmäler.

den Bogenstellungen. Derselbe stammt von dem herzoglichen Mar- stallgeb ude und wurde als eines der ltesten Renaissancewerke Münchens um die Mitte des 16. Jahrhunderts an die Stelle der i./He-

 

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Fig 21. Das Directorialgeb ude der Telegraphenverwaltung, a. Einfahrt, b. Treppe, c. Aborte, d. Werkst tten, e. Corridor, f. Laboratorium, g. Vorpl tze. h. Hausmeisterwohnung. i. Wartzimmer, k., 1. Werkst tten, m. Botenzimmer. n. Expedition, o. Annahme und Casse. p. Portier, r. Vestibül, s. Correspondentensaal.

 

gothischen Lauben gesetzt. In diesem Hof wurden seiner Zeit die Turnierübungen der herzoglichen Familie gehalten. Die gegenw rtige Facade erhielt das alte Geb ude erst im Jahre 1809 nach dem Plane des im derben weinbrenner’schen Style th tigen Hofbauintendanten Andr. G rtner. Der neuere Theil (1860 erbaut) ist das erste Geb ude der Maximiliansstrasse vis vis dem Hoftheater und bildet in seiner Strassenfronte mit dem Cafe Maximilian eine symmetrische Baugruppe, welche durch einen spitz- bogigen Arkadengang verbunden wird. Der Entwurf ist von Bürklein; die Statuen auf den Arkaden beziehen sich auf Zweige der Wissenschaft und Technik, die mit dem Münzw'esen in nahem Zusammenh nge stehen.

9. Das Hauptzollamt

Bayerstrasse 40 a, ist von Bürklein entworfen und wurde in den letzten Jahren unter spezieller Leitung des k. Betriebs-Ingenieurs Hartmann ausgeführt. In Folge der eigenthümlichen Lage gegenüber den Bahnhofsgeleisen, mit denen der Bau in direkte Verbindung zu setzen war, hat das Geb ude, wie die Grundrissskizze