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   Maria-Birnbaum-Straße          

Birnbaum Maria Maria Birnbaum
Maria Birnbaum
Bildrechte: © Gerhard Willhalm, Wallfahrtskirche Maria Birnbaum, CC BY-NC 4.0

Das Kloster Maria Birnbaum liegt am Fluss Ecknach südlich von Sielenbach an der Straße nach Adelzhausen im Landkreis Aichach-Friedberg (Bayern).

Die barocke Kirche Maria Birnbaum wurde zwischen 1661 und 1668 von Constantin Pader im Auftrag von Philipp Jakob von Kaltenthal, dem Komtur des Deutschen Ordens im benachbarten Ort Blumenthal, erbaut. Die Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau im Birnbaum“ wurde der Mutter Gottes mit den sieben Schmerzen geweiht. Die erste Kuppel-Kirche nördlich der Alpen erinnert an byzantinische Bauten, doch spielten italienische Einflüsse beim Bau von Maria Birnbaum eine große Rolle.

Schwedische Soldaten verstümmelten 1632 ein Marienbild, das in der Nähe aufgestellt war, und warfen es in einen Teich. Ein Dorfhirte aus Sielenbach fand es und stellte es in einen hohlen Birnbaum. 1659/60 ereigneten sich dort Wunderheilungen und die Wallfahrt setzte ein. Daraufhin wurde die Kirche um den Birnbaum erbaut, der 1671 abstarb. Das Gnadenbild befindet sich am Hochaltar, in einer Höhlung des Baumstammes. Der Stamm ist hinter dem Altar zu sehen.

Seit 1867/68 bewohnten die Kapuziner das Kloster. 1998 übernahm der Deutsche Orden wieder die Wallfahrtskirche. Er renovierte das Konventgebäude und errichtete eine Wallfahrtsgaststätte sowie einen Klosterladen, um die Wallfahrt wieder zu beleben. 2001 wurde zudem das Noviziat der deutschen Brüderprovinz nach Maria Birnbaum verlegt.

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Straßenname Maria-Birnbaum-Straße
Benennung 1959 Erstnennung
Plz 80686
Stadtbezirk 25. Laim | Friedenheim
Kategorie Kirche  Wallfahrskirche  
Suchen Maria Birnbaum
Lat/Lng 48.13594 - 11.51081   
Straßenlänge 0.187 km
Geo
OrtMaria Birnbaum
NationDeutschland
BundeslandBayern
RegierungsbezirkSchwaben
Geo48.393557 - 11.162431
EntfernungLuftlinie von München 42 km   
Person Birnbaum Maria
geboren
gestorben
Kategorie Kirche  Wallfahrskirche  
Nation Deutschland
Leben

Das Kloster Maria Birnbaum liegt am Fluss Ecknach südlich von Sielenbach an der Straße nach Adelzhausen im Landkreis Aichach-Friedberg (Bayern).

Die barocke Kirche Maria Birnbaum wurde zwischen 1661 und 1668 von Constantin Pader im Auftrag von Philipp Jakob von Kaltenthal, dem Komtur des Deutschen Ordens im benachbarten Ort Blumenthal, erbaut. Die Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau im Birnbaum“ wurde der Mutter Gottes mit den sieben Schmerzen geweiht. Die erste Kuppel-Kirche nördlich der Alpen erinnert an byzantinische Bauten, doch spielten italienische Einflüsse beim Bau von Maria Birnbaum eine große Rolle.

Schwedische Soldaten verstümmelten 1632 ein Marienbild, das in der Nähe aufgestellt war, und warfen es in einen Teich. Ein Dorfhirte aus Sielenbach fand es und stellte es in einen hohlen Birnbaum. 1659/60 ereigneten sich dort Wunderheilungen und die Wallfahrt setzte ein. Daraufhin wurde die Kirche um den Birnbaum erbaut, der 1671 abstarb. Das Gnadenbild befindet sich am Hochaltar, in einer Höhlung des Baumstammes. Der Stamm ist hinter dem Altar zu sehen.

Seit 1867/68 bewohnten die Kapuziner das Kloster. 1998 übernahm der Deutsche Orden wieder die Wallfahrtskirche. Er renovierte das Konventgebäude und errichtete eine Wallfahrtsgaststätte sowie einen Klosterladen, um die Wallfahrt wieder zu beleben. 2001 wurde zudem das Noviziat der deutschen Brüderprovinz nach Maria Birnbaum verlegt.

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