Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Wenn an Ateliertüren steht, dass nicht jede Person diese Tür benützen kann — Was tun?!
Wenn bestimmte Bücher im eigenen Bücherregal staatlich nicht mehr erwünscht sind — Was tun?!
Wenn man bei bestimmten Liedern nicht mitsingen möchte — Was tun?!
Wenn Opernlibretti zensiert werden — Was tun?!
Wenn man im Theater merkt, dass nicht Kunst auf dem Spielplan steht, sondern Propaganda? — Was tun?!
Wenn der Staat bestimmt, welche Werke Kunst sind und welche nicht? — Was tun?!
Die radikalen Folgen des Einbruchs der Freiheit der Kunst in den 1920er Jahren und das Etablieren von Barrieren bis zum gezielten Ausschluss von Menschen und bis zur Ermordung von Künstler*innen in der Zeit des Nationalsozialismus ist hörbar mitten im Stadtraum, mitten in München durch die Memory Loops. Seit 2010 gibt es dieses Denkmal von Michaela Melián zur NS-Topographie in München zwischen 1933 und 1945. Ausgewählte Memory Loops zur „Kulturpolitik“ des Nationalsozialismus hören wir gemeinsam im Stadtraum an. Dazu gibt es ein Skript mit den von Anette Spieldiener transkribierten Loops.
| Veranstalter | MVHS |
| Datum | 27.02.2027 |
| Uhrzeit | 14:00 - 16:00 |
| Referent/in | Spieldiener Anette M.A. |
| Treffpunkt | vor den Münchner Kammerspielen Maximilianstr. 26-28 |
| Preis | gebührenfrei |
| Kursnummer | X121125 |
| Veranstaltungsart | Führung |