Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Bert Brecht hielt sie für die größte europäische Schauspielerin: Therese Giehse (1898-1975), hineingeboren in eine bürgerliche jüdische Familie in München, war ein Ausnahmetalent. 1925 kam sie an die Münchner Kammerspiele, bis sie 1933 von den Nationalsozialisten auch wegen ihrer politischen Überzeugungen in die Emigration gezwungen wurde. Im Exil spielte sie mit ihrer Lebensfreundin Erika Mann politisches Kabarett in der „Pfeffermühle". Nach dem Krieg trat sie wieder an den Kammerspielen und vielen anderen Bühnen auf, aber auch in Helmut Dietls „Münchner Geschichten“. Die Comic-Künstlerin Barbara Yelin hat im Auftrag der Münchner Kammerspiele eine gezeichnete Biografie "der Giehse" vorgelegt. Gemeinsam mit der freischaffenden Regisseurin Anne Sophie Kapsner begibt sie sich in Zwiesprache mit Therese Giehse, deren Leben vor allem dem Theater galt.
In Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und der Monacensia im Hildebrandhaus.
| Veranstalter | MVHS |
| Datum | 04.02.2027 |
| Uhrzeit | 19:00 - 20:30 |
| Referent/in | Yelin Barbara | Kapsner Anne Sophie |
| Treffpunkt | Bildungszentrum Einsteinstr. 28 |
| Preis |
12,00 €   |
| Kursnummer | X240080 |
| Veranstaltungsart | Podiumsdiskussion |