Elisabeth und ihr Gott
Glaube und Aberglaube im Leben der Kaiserin von Österreich
Schweiggert Alfons
Inhaltsverzeichnis
<p>Sisis Gottesbild und Glaube</p>
<ul>
<li>Prolog</li>
</ul>
<p>Kaiserin Elisabeth - Glaube und Kirche in ihrer Zeit</p>
<ul>
<li>Bayerische Frömmigkeit</li>
<li>Religiosität in Österreich</li>
<li>Zunahme der Religionskritik</li>
</ul>
<p>Sisis Glaube und Gottesbild in der Kindheit und Jugend</p>
<ul>
<li>Die Frömmigkeit der Eltern</li>
<li>Herzogs Max’ Glücksgefühl am Heiligen Grab</li>
<li>Herzogin Ludovikas stille Frömmigkeit</li>
<li>Sisis Kinderglaube</li>
<li>Die Sakramente Taufe, Beichte, Kommunion und Firmung</li>
<li>Der fehlende Vater und andere Enttäuschungen</li>
<li>Erwachen von Sisis Liebe zu Ungarn</li>
<li>Erzherzogin Sophie von Österreich - tiefreligiös oder bigott?</li>
</ul>
<p>Pflichten Elisabeths als Kaiserin</p>
<ul>
<li>Pflichten als Ehefrau</li>
<li>Pflichten als Mutter</li>
<li>Sorge für ein harmonisches Familienleben</li>
<li>Repräsentationsverpflichtungen</li>
<li>Pflichten als Landesmutter</li>
<li>Religiöse Pflichten</li>
<li>Elisabeths politische Einflussnahme</li>
<li>Franz Joseph, der Pflichtbewusste? - Elisabeth, die Pflichtvergessene?</li>
<li>Franz Joseph, der Katholik! - Elisabeth, der Freigeist!</li>
</ul>
<p>Kaiserin Elisabeths öffentlich gelebte Frömmigkeit</p>
<ul>
<li>Festgottesdienste zu öffentlichen Anlässen</li>
<li>Der öffentliche Kniefall vor Gott</li>
<li>Das Weihnachtsfest, zugleich Elisabeths Geburtstag</li>
<li>Die Liturgie der Karwoche und des Osterfestes</li>
<li>Teilnahme an der Fronleichnamsprozession</li>
</ul>
<p>Kaiserin Elisabeths privat gelebte Frömmigkeit</p>
<ul>
<li>Helenes frommes Leben - ein Vorbild für Elisabeth?</li>
<li>Private Kirchen- und Messbesuche der Kaiserin</li>
<li>Elisabeths Beichtvater</li>
<li>Das Gebetsleben</li>
<li>Lektüre der Bibel</li>
<li>Christliche Glücks- und Segensbringer</li>
<li>Vertrauen zu Schutzengeln</li>
<li>Affinität zu Einsamkeit und Interesse für Einsiedeleien</li>
</ul>
<p>Elisabeths Heiligenverehrung</p>
<ul>
<li>Gottesmutter Maria</li>
<li>Österreichs Landesheilige Leopold, Josef und Franziskus</li>
<li>Die Heilige Elisabeth von Thüringen</li>
<li>Die Heiligen Stephan, Georg und Antonius</li>
</ul>
<p>Heidnische und weltliche Göttinnen und Götter</p>
<ul>
<li>Die Götter Apollon, Zeus, Hermes und Neptun</li>
<li>Die Göttinnen Artemis und Venus </li>
<li>Die Lichtfee Peri</li>
<li>Vergötterung der Helden Achilles und Odysseus</li>
<li>Die Idole Heinrich Heine, William Shakespeare und Lord Byron</li>
<li>Die griechische Dichterin Sappho</li>
<li>Der »Erlöser« Richard Wagner</li>
</ul>
<p>Vergötterung von Natur und Tieren</p>
<ul>
<li>Religiöses Naturerleben</li>
<li>Wald und Bäume - Kraftspender</li>
<li>Das Meer - Tor zum Paradies</li>
<li>Die Berge - Himmelsnähe</li>
<li>Edle Pferde - vergötterte Freunde</li>
<li>Treue Hunde - göttliche Wächter</li>
<li>Heilige Kühe - himmlische Milch</li>
<li>Delfine - lachende Philosophen</li>
<li>Schicksalsvögel - Möwen, Schwalben, Raben</li>
</ul>
<p>Sisis Aberglaube</p>
<ul>
<li>Abergläubische Rituale</li>
<li>Wahrsagen und Kartenlegen</li>
<li>Gegenstände, Amulette und Glücksbringer</li>
<li>Menschliche Attribute</li>
<li>Naturerscheinungen und Tiere</li>
<li>Glaube an Flüche</li>
<li>Glaube an Geister</li>
<li>Elisabeths Visionen</li>
<li>Warum war Elisabeth abergläubisch?</li>
</ul>
<p>Elisabeths materialistische Weitsicht</p>
<ul>
<li>Der Götze »Mammon«</li>
<li>Die Götzen »Eitelkeit« und »Schönheit«</li>
<li>Der Götze »Ichsucht«</li>
<li>»Den Gott, den man Freiheit nennt...«</li>
</ul>
<p>Elisabeths unerfülltes Liebesieben</p>
<ul>
<li>Doppelmoral im 19. Jahrhundert</li>
<li>Das verflixte siebte Jahr</li>
<li>Sisis Eheleben und Franz Josephs Seitensprünge</li>
<li>Elisabeths »Vier-Stufen-Plan«</li>
<li>Das Scheitern der Ehe</li>
<li>Kontakte zu anderen Männern</li>
</ul>
<p>Nächsten- und Gottesliebe der Kaiserin</p>
<ul>
<li>Offizielle karitative Aktivitäten</li>
<li>Nächstenliebe im Verborgenen</li>
<li>Elisabeths Menschenflucht und Misanthropie</li>
<li>Misstrauen gegenüber Gott</li>
<li>Elisabeths Sehnsucht nach Kontakt mit Menschen</li>
<li>Beziehungskiller Spott, Ironie, Sarkasmus und Zynismus</li>
</ul>
<p>Elisabeth und die Gebote Gottes</p>
<ul>
<li>Lässliche Sünden und tägliches »Confiteor</li>
<li>Todsünden </li>
<li>Fegefeuer und Hölle</li>
<li>Verweigerung von Vergebung und Verdrängung eigener Schuld</li>
</ul>
<p>Elisabeths Reisesucht - Flucht vor Gott und zu Gott</p>
<ul>
<li>Der Gott am Wiener Hof</li>
<li>Lebens- und Glaubenselixier - Reisen</li>
</ul>
<p>Elisabeths »Alter Ego« - ihre Tochter Marie Valerie</p>
<ul>
<li>Marie Valeries kindliche Gottesverehrung</li>
<li>Valeries Liebesheirat, der Todesstoß für ihre Mutter</li>
<li>Kinder - Fluch oder Geschenk Gottes?</li>
<li>»Der Engel von Wallsee«</li>
</ul>
<p>Religiöse Einflüsse auf Elisabeth</p>
<ul>
<li>Des Vaters Einstellung zu Religion und Glaube</li>
<li>William Shakespeares religiöse Ansichten</li>
<li>Heinrich Heines »Theologie« - Richtschnur für die Kaiserin</li>
<li>Die Vorbilder Jehuda ben Halevy, Carmen Sylva und Ludwig Salvator</li>
<li>Einflüsse durch Gyula Andrässy, Ferenc Deäk und König Ludwig II.</li>
<li>Nietzsche, Schopenhauer und die modernen Philosophen</li>
</ul>
<p>Elisabeth - religiöses Vorbild für andere?</p>
<ul>
<li>Einflüsse auf Kaiser Franz Joseph und den Hofstaat</li>
<li>Wurde Rudolf von seiner Mutter beeinflusst?</li>
<li>Religiöses Vorbild für ihre Töchter und ihr Enkelkind?</li>
</ul>
<p>Elisabeths Kritik an der Kirche</p>
<ul>
<li>Die Kaiserin und die Päpste in Rom</li>
<li>Ablehnung der Vormachtstellung der Kirche</li>
<li>Kritik an »Gottes Bodenpersonal«</li>
<li>Die »Affäre Ubryk«</li>
<li>Streit um das Dekollete der Kaiserin</li>
<li>Elisabeths Frauenbild konträr zur Kirche</li>
</ul>
<p>Das Gottesbild der Kaiserin</p>
<ul>
<li>Elisabeths Glaube an Jehova</li>
<li>Neurotischer Gottesglaube</li>
<li>Ein Gott der Willkür und der Rache</li>
<li>War die Kaiserin deistisch eingestellt?</li>
<li>Eigener Wille contra Gottes Willen</li>
</ul>
<p>Elisabeths Glaubenszweifel</p>
<ul>
<li>Die Ursachen</li>
<li>Prädestination und Fatalismus</li>
<li>Der Sinn des Lebens</li>
<li>Elisabeths Reue über ihre Glaubenszweifel</li>
</ul>
<p>Das Religionsverständnis der Kaiserin</p>
<ul>
<li>Einsatz für Religionsfreiheit</li>
<li>Freimaurer in der Habsburgermonarchie</li>
<li>Elisabeths individuelle Patchwork-Religiosität</li>
<li>Nur eine Religion - Garantie für den Weltfrieden?</li>
</ul>
<p>Der Tod als ständiger Begleiter</p>
<ul>
<li>Drei gravierende Ereignisse - zwei Todesfälle und eine Hochzeit</li>
<li>Elisabeths Ängste, geistig zu erkranken</li>
<li>Kontakt mit Toten in spiritistischen Sitzungen</li>
<li>Todessehnsucht - Sehnsucht nach einer besseren Welt</li>
<li>Elisabeth - dreizehnmal vom Tod geküsst</li>
<li>Suizidale Gedanken</li>
</ul>
<p>Philosophie des Sterbens</p>
<ul>
<li>Elisabeths Illusion vom »schönen Sterben«</li>
<li>Elisabeths Vorstellung von der Seele</li>
<li>Glaube an ein Fortleben nach dem Tod und an Seelenwanderung</li>
<li>Vom Vergessenwerden nach dem Tod</li>
<li>»Staub bist du und kehrst wieder zum Staub zurück!«</li>
</ul>
<p>Die Auslöschung der Kaiserin</p>
<ul>
<li>Elisabeths Tod</li>
<li>Das Sterbesakrament</li>
<li>Das letzte Gesicht der Kaiserin</li>
<li>Die letzte Ruhestätte</li>
<li>Hätte Elisabeths Ermordung verhindert werden können?</li>
<li>Die »wahren Schuldigen« am Tod der Kaiserin?</li>
</ul>
<p>Auferstehung und Erhöhung in eine religiöse Aura</p>
<ul>
<li>Idealisierung während des Lebens</li>
<li>Kaiserin-Elisabeth-Reliquien</li>
<li>Literarische Lobeshymnen</li>
<li>Kultbilder für die Nachwelt</li>
<li>Vergötterung in Gedenkmonumenten</li>
<li>Verehrung in Kirchen und Kapellen</li>
<li>Elisabeths Aufstieg zur Heiligen</li>
</ul>
<p>Kaiserin Elisabeth - fromm, kritisch, distanziert.</p>
<ul>
<li>Ein Resümee</li>
<li>Elisabeths Kirchen-Distanz</li>
<li>Die »Patchwork-Religiosität« der Kaiserin</li>
<li>Eine »Bricolage« des Glaubens</li>
<li>Elisabeths Gottes-Kaleidoskop</li>
<li>Wichtig ist Menschlichkeit, nicht Religion</li>
<li>War die Kaiserin in religiöser Hinsicht ihrer Zeit voraus?</li>
</ul>
<p>Anhang</p>
<ul>
<li>Anmerkungen</li>
<li>Literatur</li>
<li>Bildnachweis</li>
</ul>