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Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Kurfürst Carl Theodor von Pfalz-Bayern

Musiker, Mäzen und Reformer

Bibliografische Angaben

Autor:in Graf Bernhard
VerlagVerlag Friedrich Pustet
Jahr2024
Seiten287
ISBN3791735225 / 9783791735221
Suchbegriffe Berg Jülich Erbfolgekrieg Mannheimer Hof Schwetzingen Frankenthal Pfalz Bayern Theodors Park
Personen Karl Theodor Kurfürst von Bayern, Elisabeth Auguste Kurfürstin, Thompson von Rumford Benjamin, Maria Leopoldine Erzherzogin von Östereich-Ester

Inhalt

Geliebt in der Pfalz, verhasst in Bayern

Ohne den „Vater des modernen Bayern“ müssten wir auf Kartoffeln verzichten, hätten keinen Zugang zu Münchner Bibliotheken und Museen, wäre uns der Englische Garten verschlossen und würden die Klänge der Mozartoper „Idomeneo“ verstummen. Doch nach wie vor wird Carl Theodor von Pfalz-Bayern (1724–1799) oftmals einseitig bewertet. Bereits seine Zeitgenossen ließen sich zu einer ungerechtfertigen Herabwürdiung seiner Herrschaft hinreißen - vor allem sein gescheiterter Territoriumstausch stieß in Kurbayern auf eine weitverbreitete Ablehnung.

In diesem Band entfaltet sich eine ganz andere Persönlichkeit von europäischer Bedeutung: So zeigt sich, wie Carl Theodor zum „Herrn von sieben Ländern“ - Bergen op Zoom, Pfalz Sulzbach, Pfalz-Neuburg, Jülich, Berg, Kurpfalz und Kurbayern - aufstieg, wie sich Mannheim und Schwetzingen zu Europas bedeutendstem Musenhof entwickeln und sich das „Armenhaus Kurbayern“ zu einem blühenden Land verwandeln konnten

Inhaltsverzeichnis

Geleitwort S. K. H. Herzog Franz von Bayern
Geleitwort Mag. Thomas Stelzer, Landeshauptmann von Oberösterreich

Prolog

  1.  „Gross als Kind und schon Vater seines Volkes“
    „Schloß Drogenbusch bey der Stadt Bruessel“
    „Der fruehe Tod der zaertlichsten Mutter“
    „Nachfolger seines theuersten Vaters“
  2. „Fuer jedes Alter hab ich neue Kronen“
    „Unter der Vormundschaft seines Vetters und Taufzeugens“
    Neuburgs „flammende Herzen“: Carl Theodor und Elisabeth Auguste
  3. „Klugheit und Friede für das Pfaelzische Kurfuerstentum und aller einverleibten Staaten“
    „Liebling der Gnade und des Glueckes Wunder“ 
    „Wie bestürzt wir sind“ über den Österreichischen Erbfolgekrieg
    „Seine Orchester und seine Oper sind [...] das beste von der Art in Europa “
    „Zur größeren Splendeur“ - Besuch der Herzogtümer Berg und Jülich
    „Die Landes-Sonn kommt wieder“ nach Mannheim
  4. „Alle Lustbarkeiten seien einzustellen“ 
  5. „Pracht und Einfachheit - das ist der Mannheimer Hof“
    „In sein[e]m Paradise Schwetzingen“
    Benraths „maison de plaisance“
    „Als das Zeichen der Jagd gegeben war“ 
  6. „Von Ihr Und Theodoren“ 
    „Den ersten hast Du genommen“
    „Das unzüchtigste Benehmen“ 
    „Viele solche Rosamunden“  
  7. „Wir Fordern Industrie, Handel und Kommerzien“
    „Frankenthal als Zentrum unserer Operationen“
    „Wir drincken auff [...] langwürdiges Wohlseyns Ihro Churfürstlichen Durchlaucht“
  8. „Stellt Es Allen Zur Verfügung“
  9. „Nun Sind Deine Guten Tage Vorueberi“
    „Wir hoffen alles“ vom Herrn der sieben Länder
    „Das ganze Reich schreit gegen die Ungerechtigkeiten“
    „Die Gefahr für Bayern war abgewendet“
  10. „Unter Dem Gluecklichen Zepter Carl Theodors: Pfalz Und Bayern“?
    „Die nun allein glücklichen Baiern“
    Der Kurfürst „warf sich vor dem Pabste auf die Erde“
    Die Münchner Sammlungen werden „noch weiter vervollständiget“
    Benjamin Thompson im „Dienste Seiner Churfuerstlichen Durchlaucht“
    „Die Zahl der Bettler war ganz unglaublich“
    „Eine gute Armee bei geringen Kosten“
    „Theodors Park“ zur „Ergötzung des Militaires“ und zum „allgemeinen Gebrauch“
    „Schulden [...], die sich beynahe auf 25 Millionen Gulden belaufen sollen“
  11. „Ach Gott, Seien Wir Fürsten Gut Und Gerecht“
    „Französisches und brabantisches Blut in ihren Adern“ 
    Karl Theodor Reichsgraf von Bettschart, „ein höchst übel berüchtigtes Subject“
    „Alle Gattungen des niedrigsten und boshaftesten Muthwillens“
  12. Nach Wie Vor „Kein Kurprinz“
    Ein „Hochzeitshemd fu[e]r das beste Fu[e]rstenpaar“
    „Gottlob, dass er schon so alt ist“
    „Die ganze Stadt fing endlich an, frey zu athmen“ 

Epilog

Anhang
Anmerkungen
Genealogie der Wittelsbacher (Ausschnitt)
Archive und Bibliotheken
Literaturverzeichnis
Abbildungsnachweis
Dank

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