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Literatur zur Münchner Stadtgeschichte

Ein Tag ist ein Jahr ist ein Leben

Rainer Werner Fassbinder

Bibliografische Angaben

Autor:in Trimborn Jürgen
VerlagPropyläen
Jahr2012
Seiten464
ISBN3549074263 / 9783549074268
Suchbegriffe Junge deutsche Film Film
Personen Fassbinder Rainer Werner

Inhalt

Rainer Werner Fassbinder gehört zu den Großen des deutschen Nachkriegsfilms. Rastlos schuf er zwischen 1969 und seinem frühen Tod 1982 als Regisseur, Produzent, Schauspieler und Drehbuchautor ein umfangreiches Werk von mehr als vierzig Kino- und Fernsehfilmen. Damit schrieb er Filmgeschichte und verschaffte dem deutschen Kino zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder internationale Geltung. Der erfahrene Biograph Jürgen Trimborn legt nun die erste unabhängige, gründlich recherchierte Biographie des legendären Filmemachers vor. Fassbinder lebte für den Film, verzehrte sich für sein Werk. Wie kein anderer war er der Seismograph deutscher Befindlichkeiten der sechziger und siebziger Jahre. Seien es die Auswüchse des »Wirtschaftswunders«, die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit oder der Terror der RAF– mit seinen Filmstoffen sprach er zielsicher die Ängste und Tabus der Deutschen an. Nicht zufällig polarisierte er sein Publikum, lösten seine Filme heftige Diskussionen aus. Bravourös gelingt es Trimborn, die Filmbesessenheit,aber auch die Zerrissenheit und Exzentrik Fassbinders einzufangen.

Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort - »Life is so precious - even right now«
     
  • »Ein erfrorenes Kind« (1945-1963) 
    »Befallen von einer fast mörderischen Pubertät«
     
  • »Der Umweg übers Theater« (1963-1969)
    »Was man so Liebe nennt«
    »Ich wusste, ich werd' Filme machen«
    »Es wurde natürlich ein Fassbinder-Theater«
     
  • »Der Wunderknabe der Saison« (1969-1970)
    »Dieser junge deutsche Film ist im Arsch«
    »Nur wer Leier spielt, lernt Leier spielen«
     
  • »Fassbinder, das hieß Rausch und Boheme« (1970-1971)
    »Vielleicht ist die Liebe eine Mördergrube«
    »Wir können überall auftauchen«
    »Ein Viertelpfund Menschenverachtung« 
     
  • »Vieles verletzt - manches tötet« (1971-1973)
    »Filme mit Tod und Filme mit Liebe«
    »Vom Fernsehen erwartet das Publikum eine gewisse Realität«
     
  • »Ich will doch nur, dass ihr mich liebt« (1973-1974).
    »Es war mir ganz klar, dass es eines Tages passieren muss«
    »Es ist schön, eine Frau denken zu sehen«
    »Ich mache Filme, damit ihr wütend werdet«
     
  • »Man verkennt mich auf das Unwürdigste« (1974-1977)
    »The most original talent since Godard«
    »Alles, was mir weh tut, tut mir wohl«
    »Das Einzige, was ich akzeptiere, ist Verzweiflung«
    »Die Reise ins Innere der Trauer«
     
  • »Eine Reise ins Licht« (1977-1980)
    »Ich schieße einfach nach jeder Richtung«
    »Meine Zeit fängt erst an«
    »Jetzt beherrsche ich dieses Gewerbe«
     
  • »Schlafen kann ich, wenn ich tot bin« (1980-1982)
    »Wir hätten den Goldenen Bären wirklich nicht gebraucht«
    »Die Angst vor dem Ende«
    »Each Man Kills the Thing He Loves«
     
  • Nachwort - »Der Cineast Deutschlands«
     
  • Anhang
    Nachweis der Kapitelüberschriften
    Anmerkungen
    Literatur
    Dank
    Personenregister
    Bildnachweis 
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