Maxhütte : Geschichte eines Werkes und einer Stadt
30 Jahre nach dem Ende des Eisenwerkes Maximilianshütte in Haidhof
Bibliografische Angaben
| Autor:in | Duschinger Oskar |
|---|---|
| Verlag | Battenberg Gietl Verlag |
| Jahr | 2020 |
| ISBN | 3866463839 / 9783866463837 |
| Suchbegriffe | Maxhütte |
Inhalt
30 Jahre sind vergangen, seit das Eisenwerk Maximilianshütte in Haidhof seine Pforten schloss. Die letzte Schicht, nach fast 150 Jahren Stahl-Tradition in der 'Maxhütte', endete am 30. Juni 1990. Arbeiter warfen ihre Handschuhe in den glühenden Kessel. Sie brauchten sie nicht mehr. Ihre Arbeit im traditionsreichen Oberpfälzer Stahlwerk war endgültig vorbei. Dabei stand der Name 'Maxhütte' einst für 9000 Arbeitnehmer, für eine ganze Region, die mittlere Oberpfalz. Das Entstehen und die Entwicklung der Stadt Maxhütte-Haidhof waren die ganzen Jahrzehnte hindurch hautnah mit dem Schicksal des Eisenwerkes verknüpft, das für bescheidenen Wohlstand in der Region sorgte. Maxhütte-Haidhof begann sich nach der Schließung des Eisenwerkes mit riesigen Schritten zu verändern, wurde vielfältiger und bunter. 'Wahrzeichen' der Maximilianshütte begannen zu verschwinden, fanden neue Eigentümer oder dienten nun anderen Zwecken. Trotzdem prägt die Silhouette des einstigen Eisenwerkes, benannt nach dem bayerischen König Maximilian II. Joseph, noch immer das Stadtbild. Und noch immer wissen Beschäftigte der 'Maxhütte', die dort ihr ganzes Arbeitsleben verbrachten, die Geschichte jenes Werkes zu erzählen. Es sind oft unglaubliche Geschichten, die das Arbeiterleben einer vergangenen Epoche widerspiegeln.
Inhaltsverzeichnis
Rückblick
- 30 Jahre nach dem Ende des Eisenwerkes in Haidhof Hochbetrieb im Hüttenwerk
Zeittafel
- der Maximilianshütte in Haidhof
Geschichtliche Blitzlichter
- Schienen für die bayerischen Bahnen
- Dienst-Reglement von 1866
- Der große „Maxhütte"-Streik
- Die Ära Fromm
- Die letzten Jahre des Eisenwerkes Maximilianshütte in Haidhof
Oskar Duschinger - Die Stadt Maxhütte-Haidhof und ihre Identität
Thomas Barth - Die Suche nach dem „Sauforster Gold"
Manfred Henn - Museale Spurensuche in der Region
Margit Berwing-Wittl - Die Sirenen heulten auf dem Werksgelände
Gerhard Hoffmann - Der Fußball als Sprungbrett in die „Maxhütte"
Günther Hochstetter - Rangkämpfe in der Lehrwerkstatt
Gustl Frieser - Die letzte Schicht
Ernst und Fritz Meier - Die „Maxhütte" als Urgestein der stahlindustriellen Entwicklung in Bayern
Manfred Leiss - Die Sache mit den Konzern-Bossen
Heinrich Schäffer - Der Konkurs der Maximilianshütte und seine Folgen
Jobst Wellensiek - 50 Arbeitsjahre bei der „Maxhütte"
Hans Seitz - Neue Konstruktionen für die „Maxhütte"
Otto Rohleder - Ein ganzer Straßenzug mit Werkswohnungen
Erwin Soutschek - Mit der Werkskapelle auf der Musikolympiade
Ferdinand Deinzer - Respekt vorm Dampfschiff
Reinhard Vinzenz Gampe - Läpple entscheidet sich für die „Maxhütte"
Werner Klenk - Maxhütte Ja-WAA Nein!
Hans Schwerer - Eisenwerk und Kirchengemeinde
Volker Dörrich - Kinder der „Maxhütte"
Gerhart Gröninger - Maxhütte-Haidhof - eine Stadt mit Arbeiterkultur.
Detlev Richter - Ein neues Selbstbewusstsein für Maxhütte-Haidhof
Susanne Plank Dank
Zu den Autoren